Rapid: Tops und Flops der Ära Michael Krammer

Zwiespältige Bilanz: Michael Krammer hat Rapid seit 2013 geprägt und hinterlässt ein Stadion, das mehr Erfolg bringen sollte. Tatsächlich bleibt das Sportliche als Minus.
Zwischen Rekorden und Tiefschlägen: Nach sechs Jahren bzw. 2.199 Tagen endet die Präsidentschaft des 59-Jährigen.

Montagabend, knapp vor Mitternacht, ist die offizielle Übergabe von Michael Krammer an seinen gewählten Nachfolger vorgesehen. Was bleibt von seinen sechs Jahren als Rapid-Präsident? Die Tops und Flops der Ära Krammer in der KURIER-Analyse:

PLUSPUNKT: Stadionbau

Der größte Pluspunkt der Ära Krammer war bereits nach zweieinhalb Jahren im Amt verbucht: das Allianz Stadion wurde in der vorgegebenen Zeit, im Budgetrahmen und ohne böse Überraschungen (bis auf sportlichen Misserfolg) im Juli 2016 eröffnet. Dass, wie vom KURIER berichtet, dem Baukonzern Strabag nach einer Klage rund 800.000 Euro nachgezahlt werden mussten, ist im Vergleich zu den üblichen Kostenexplosionen in Wien verkraftbar. „Wir halten die Benchmark für das günstigste, neue mittelgroße Stadion in Mitteleuropa“, meint Finanzchef Landthaler.

MINUSPUNKT: Personalpolitik

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