Ein nachdenklicher Rapid-Trainer Didi Kühbauer.

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Sport | Fußball
02/02/2019

Rapid: Ohne neuen Stürmer gegen Inter Mailand

Sollten die Wiener doch noch einen Offensivspieler verpflichten, darf dieser in der Europa League nicht eingesetzt werden.

Der erste Transferfrist hat Rapid verstreichen lassen. Denn laut Europa-League-Reglement durften nur bis Freitag neue Spieler bei der UEFA für die K.-o.-Spiele nachgemeldet werden: "Ab dem Sechzehntelfinale darf ein Verein höchstens drei neue spielberechtigte Spieler für die im laufenden Wettbewerb verbleibenden Spiele nachmelden. Die Nachmeldung muss bis spätestens 1. Februar 2019 (24.00 Uhr MEZ) erfolgen. Diese Frist ist nicht erstreckbar."

In den beiden Sechzehntelfinalspielen gegen Inter Mailand werden die Hütteldorfer also in jedem Fall ohne einen neuen Stürmer antreten. Die Italiener gastieren am 14. Februar mit Spielbeginn um 18.55 Uhr zunächst in Wien. Das Allianz Stadion ist bereits restlos ausverkauft. Das Rückspiel findet eine Woche später mit Anpfiff um 21.00 Uhr im Mailänder San Siro statt.

 

 

Während Rapid am Samstag aus dem Trainingslager in der Türkei zurückkehrt und erst am Freitag das letzte Testspiel vor dem Europa-League-Hinspiel gegen den slowenischen Liga-Vorletzten NK Triglav Kranj bestreitet, steht Inter mitten im Ligabetrieb. Die Mailänder empfangen am Sonntag (18.00 Uhr) in der Serie A Nachzügler Bologna.

In Österreich läuft, anders als in den großen europäischen Ligen, die Transferzeit noch. Neue Spieler dürfen noch bis kommenden Mittwoch angemeldet werden. Anmeldeschluss ist am 6. Februar um 17.00 Uhr. Rapid hat also noch etwas Zeit, um zumindest für die Bundesliga und den ÖFB-Cup einen neuen Offensivspieler zu verpflichten.