Rapid hat einen neuen Sechser: Aleksa Pejic wechselt nach Wien

Aleksa Pejic (rechts).
Rapid hat die nächste wichtige Personalie geklärt: Der 22-Jährige kommt von Schachtjor Soligorsk und wird der lang erwartete Sechser.

Dieser Transfer muss sitzen. Sportchef Zoran Barisic hat bei den von ihm verantworteten Wechseln ohnehin eine hohe Trefferquote, aber der neue Sechser ist für die kommende Saison von besonderer Bedeutung für Rapid.

Seit dem Abgang von Stefan Schwab vor zwei Jahren haben die Hütteldorfer im zentralen Mittelfeld Schwächen, nach dem Wechsel von Dejan Ljubicic zu Köln war der Raum vor der Abwehr schlichtweg nicht mehr gut genug besetzt.

Deswegen hat Barisic mit Ferdinand Feldhofer den lange geplanten Zugang genau analysiert. Der Trainer will einen körperlich starken Spieler, der aber auch strategisch denkt.

Vor der Abreise in den Urlaub meinte Feldhofer zum KURIER: „Unsere Wahl ist auf einen Spieler gefallen, den wahrscheinlich nicht viele kennen. Aber wir haben das genau überlegt und wären froh, wenn das etwas wird.“

Mittlerweile ist es was geworden. Rapid holt einen Serben, der in Weißrussland gekickt hat. Sein Name: Aleksa Pejic.

Groß und jung

Der 1,90 Meter große 22-Jährige ist zwei Mal für Serbiens Nationalteam eingelaufen und wechselt von Soligorsk nach Hütteldorf.

Pejic hat einen Vertrag bis Sommer 2025 unterschrieben. Der defensive Mittelfeldspieler zählt seit seiner Zeit bei Proleter Novi Sad zur Kandidatenliste von Barisic und kann auch als Achter zum Einsatz kommen.

Sportchef Zoran Barisic meint zum Wechsel: "Wir kennen Aleksa Pejić bereits von seiner Zeit in Novi Sad und haben ihn schon damals regelmäßig beobachtet. Er ist ein sehr bodenständiger und zudem williger Spieler, der durch seine spielerischen und strategischen Qualitäten eine echte Verstärkung für unser zentrales Mittelfeld sein sollte."

Auch Chef-Trainer Ferdinand Feldhofer freut sich auf Pejic: "Er wird uns facettenreicher machen, er ist ein Spielertyp, wie wir ihn aktuell nicht im Kader haben. Er ist sehr robust sowie zweikampf- und kopfballstark und mit rund 1,90 Meter auch ein recht großer Spieler. Zudem kann er mit seiner Dynamik nach vorne auch Gegenspieler gut überwinden und ist ein guter Stratege für den Spielaufbau."

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