Fußball, Austria Wien - WAC

Neue Aufgabe: Peter Stöger arbeitet bald in Ungarn 

© DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp Schalber

Sport Fußball
06/05/2021

Jetzt ist es fix: Peter Stöger in Budapest

Traditionsverein Ferencváros verkündete die Verpflichtung des 55-jährigen Wieners.

Trainer-Job. Seit Samstagnachmittag ist es fix: Peter Stöger wechselt von Violett zu Grün-Weiß, verlässt Austria Wien und arbeitet bei Ferencváros in Budapest.

Schon als vor ein paar Wochen die ersten Gerüchte über einen Wechsel auftauchten, hatten die Fans des Klubs ihrem Unmut Luft gemacht. „Wir wollen keine violetten Schweine! Stöger? Nein danke!!!“, stand auf einem Transparent vor dem Stadion.

Der ungarische Meister gab aber nicht nach und verkündete gestern die Verpflichtung des 55-jährigen Wieners. Stöger selbst meinte in einem Interview auf der Homepage des Vereins: „In Österreich kennt jeder Ferencváros. Jeder weiß, dass es sich um den erfolgreichsten und beliebtesten Klub Ungarns handelt.“

Klublegende Nyilasi

Stöger verwies auch auf Ferencváros’ Klublegende Tibor Nyilasi, der es bei der Wiener Austria zu großer Beliebtheit gebracht hatte. „Als ich zur Austria kam, ging er gerade weg“, erinnert sich Stöger: „Ich hatte die große Ehre, von ihm das Trikot mit der Rückennummer 10 zu übernehmen.“

Der bisherige Sportchef und Trainer der Wiener Austria folgt bei Ferencváros dem ukrainischen Ex-Internationalen Sergej Rebrow nach, der den Traditionsklub zu drei Meistertiteln in Serie und im Vorjahr in die Gruppenphase der Champions League geführt hatte.

Für Stöger ist es sein drittes Auslandsengagement nach jenen in Köln (2013 – 2017) und Dortmund (2017 – 2018). Der frühere ÖFB-Teamspieler war zuletzt zwei Jahre bei der Austria erst Sportchef und danach auch Trainer. Nach seinem selbstgewählten Abschied hatte er laut eigenen Angaben Angebote aus mehreren Ländern vorliegen.

Fünf Spieler von Ferencváros stehen im EM-Kader von Teamchef Marco Rossi: Neben den Tormännern Adam Bogdan und Denes Dibusz sind das die Verteidiger Gergö Lovrencsics und Endre Botka sowie Mittelfeldpieler Dávid Sigér.

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