Sport | Fußball
26.10.2017

ÖFB-Trainer: Foda soll der Favorit sein

Rund um den souveränenen Cup-Erfolg gegen Altach wurden Stimmen laut, nach denen Franco Foda schon als ÖFB-Trainer feststehen soll.

Mit einer Galavorstellung zog Sturm Graz in das Cup-Viertelfinale ein, schlug Altach klar mit 4:1. Dennoch gab es in Graz ein Gesprächsthema, das ebenso brisant war. Es machte das Gerücht die Runde, dass sich Trainer Franco Foda bei der Teamchefsuche in der Poleposition befinden und Anfang November das Trainingslager des Nationalteams leiten soll. Danach könnte er aber die Herbstmeisterschaft bei den Grazern fertig machen, um sich im neuen Jahr seiner neuen Aufgabe hauptamtlich widmen zu können.

Es soll bereits zu einem Treffen von Fodas aktuellem Arbeitgeber Sturm und dem ÖFB gekommen sein. Dabei soll bereits über die Ablösesumme für den 51-jährigen Deutschen, der noch bis Sommer 2019 Vertrag besitzt, verhandelt worden sein.

"Die entscheidenden Gremien des ÖFB müssen aber erst zusammentreten", will Sturms Sport-Geschäftsführer Kreissl nichts von einer Entscheidung für den Deutschen wissen. Damit ist er nicht alleine. "Dann wissen andere mehr als ich", meinte Foda selbst. Ende der Woche tagt wieder die ÖFB-Task Force, um den Kandidaten-Kreis auf zwei bis vier Trainer einzuengen. Eine definitive Entscheidung fällt am Montag bei der Präsidiumssitzung in Wien. Bei den mächtigen Landespräsidenten soll Foda hoch im Kurs stehen.