ÖFB-Teamchefin Fuhrmann: "Österreichs Fankultur ist keine einfache"

UEFA WOMEN'S EURO 2022 - ABSCHLUSSTRAINING ÖFB TEAM VOR SPIEL GEGEN NORWEGEN
Die Trainerin des Frauen-Nationalteams erlebte 2022 EM-Euphorie, aber auch das Scheitern des WM-Traums.

Das Jahr Revue passieren lassen, sportlich analysieren, Frauen-Champions-League schauen, genauso wie ein paar Männer-WM Spiele – und vor allem zwei Wochen Urlaub in der Sonne. Für Frauen-Teamchefin Irene Fuhrmann ist ein anstrengendes Jahr mit vielen Höhen und einem Tief zu Ende gegangen.

KURIER: Das WM-Aus gegen Schottland war das erste öffentliche Scheitern Ihrer Ära seit Sommer 2020. Wie gehen Sie damit um?

Irene Fuhrmann: Scheitern gehört ja zum Erfolg. Keine Entwicklung verläuft linear, aber es ist wichtig, sich und seine Entscheidungen immer zu hinterfragen.

Ja. Aber bei Ihnen war es das erste Mal in den sechs Jahren. Und dann noch unter öffentlicher Beobachtung.

Das ist sicher ein Lernprozess, weil du ja auch mit deinen eigenen Emotionen umgehen musst. Aber ich stehe auch nach Erfolgen nicht in der Öffentlichkeit, um mich selbst zu rühmen.

Dabei war 2022 erfolgreich.

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