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Sport Fußball
09/05/2021

ÖFB-Sportchef Schöttel: "Verhältnis Foda und Team ist sehr gut"

Der Sportdirektor sei überrascht über den schwachen Auftritt in Israel. Sehr besorgt wirkt er nicht.

von Andreas Heidenreich

Am Tag nach dem 2:5 in Israel nahm auch Österreichs Sportdirektor Peter Schöttel Stellung. „Wir sind schon alle sehr niedergeschlagen. Für mich war das ein Dé·jà-vu, ich bin auf der Tribüne gesessen und an das Spiel vor zwei Jahren erinnert worden“, sagte der Wiener.

Aus Schöttels Sicht hätten beide Abwehrreihen nicht ihren besten Tag gehabt. „Der Unterschied war, dass die Israelis das mit einer Vehemenz genutzt haben, die wir nicht hatten.“

Es seien viele Dinge zusammengekommen, die man nur schwer erklären könne, so Schöttel. „Jetzt stehen wir verdattert da.“ Wie schon David Alaba nach dem Spiel gibt der Wiener zu, dass man den Schwung aus der EURO nicht mitnehmen konnte. „Das ist ein Rückschlag, der für mich komplett unerwartet gekommen ist.“

Tatsächlich? Hätten nach dem biederen und teils planlosen Auftritt beim 2:0 in Chisinau nicht die Alarmglocken läuten müssen beim Sportdirektor, wollte der KURIER wissen. „Nein“, sagt Schöttel. „Überhaupt nicht. Das war der erwartete Pflichtsieg, den haben wir eingefahren. Auch die Schotten haben Moldawien nicht abgeschossen.“

Seine Aussage vom Juli, wonach er sich sicher sei, dass Franco Foda das Team auch im WM-Play-off im März betreuen werde, unterstreicht Schöttel. „Ich gehe davon aus, dass meine Aussage stimmt. Franco Fodas Stärke ist, dass er sich nicht von außen beeindrucken lässt und sein Ding durchzieht.“

Auf das Verhältnis zwischen Mannschaft und Teamchef angesprochen sagt der Ex-Teamspieler: „Das Verhältnis ist sehr gut.“ Wirklich besorgt sei der Sportchef trotz des für ihn unerwarteten Rückschlags in Haifa nicht. „Platz zwei ist nach wie vor unser Ziel und machbar. Ich denke, dass wir das noch erreichen können.“

Am Dienstag steht dem ÖFB-Team jedenfalls schon die nächste Aufgabe bevor, wenn Schottland in Wien zu Gast sein wird. Schöttel: „Da müssen wir uns konsequenter präsentieren. Vorne und hinten.“

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