ÖFB-Noten nach Sieg gegen Sükorea: Ein Duo überzeugte

Marcel Sabitzer und Xaver Schlager konnten sich mit starken Leistungen beim 1:0-Sieg gegen Südkorea auszeichnen.
Xaver Schlager war stark

Eine in Summe durchschnittlich bis gute Leistung reichte am Dienstag zu einem 1:0 gegen Südkorea. Zwei Österreicher stachen heraus.

  • Patrick Pentz, 2

Österreichs Goalie glänzte als Model für sein neues oranges Leuchtstift-Dress und das erste Mal im Brotberuf in Minute 38 auf der Linie bei einem Kopfball von Bayern-Verteidiger Minjae Kim. Und auch wenn der Treffer wegen eines Handspiels nicht gezählt hätte, so zeigte er auch bei der Topchance von Son, dass auf ihn Verlass ist.

  • Konrad Laimer, 3

Der Bayern-Legionär startete auf seiner mittlerweile gewohnten Position rechts hinten. Nicht gewohnt war man die zwei Ballverluste, mit denen er begann. Fand in Folge besser in die Partie und wechselte zur Pause ins offensive Mittelfeld.

  • Philipp Lienhart, 3

Handlungsschnell auf dem Boden ebenso wie in der Luft, machte er eine Stunde lang wie gewohnt einen soliden Job.

  • Marco Friedl, 3

Wie zuletzt aufmerksam und mit gutem Timing im Zweikampf, beim Stellen der Abseitsfalle dafür aber zwei Mal einen Schritt zu spät.

  • Phillipp Mwene, 3

Hatte lange Zeit kaum Möglichkeiten, über seine linke Seite Druck nach vorne zu machen. Dafür ließ er hinten nichts zu und bewies gleich ein paar Mal sein gutes Stellungsspiel.

  • Paul Wanner, 3

Konnte diesmal von Anfang an im zentralen Mittelfeld nicht so viele Akzente setzen wie zuletzt gegen Ghana als Joker. Defensiv machte er seine Sache ordentlich mit guten Momenten und Ballgewinnen im Gegenpressing.

  • Xaver Schlager, 1

Österreichs Antreiber im zentralen Mittelfeld unterstützte den Spielaufbau und versuchte stets, Tempo nach vorne zu machen, indem er auch ohne Ball die Tiefe suchte und mehrmals bis in den Strafraum sprintete, um Löcher in die Fünferkette der Koreaner zu reißen. Einer dieser Tiefenläufe wurde dann auch belohnt und führte zum Assist beim 1:0 durch Sabitzer. Ging mit Aggressivität in schwierigen Phasen voran.

  • Patrick Wimmer, 4

Konnte sich eine Halbzeit lang in der Offensive kaum durchsetzen und musste folgerichtig als erster Österreicher Platz machen.

  • Christoph Baumgartner, 2

Fand zunächst gut ins Spiel, weil er gleich ein paar Ballkontakte hatte, bei denen er seine technische Qualität auf engem Raum zumindest aufblitzen ließ und dabei versuchte, das Spiel nach vorne zu tragen. Wie bei all seinen Kollegen gab es dann im letzten Drittel aber lange Zeit kaum erwähnenswerte Momente und kein Durchkommen, ehe er sich nach Seitenwechsel steigerte und öfters mit Tempo vor der dicht gestaffelten Abwehr der Koreaner auftauchte und immer wieder den entscheidenden Pass in die Tiefe versuchte.

  • Marcel Sabitzer, 1

Österreichs aktuell Bester brauchte diesmal wie seine Kollegen Geduld. Wenn er am Ball war, suchte er zunächst oft seinen Freund Arnautovic und fand ihn vor der Pause einmal mit einer Flanke. Dass er momentan in der Form seines Lebens ist, bewies er einmal mehr nach der Pause, als er Österreich mit dem ersten Torschuss in Führung brachte. Scheute bis zu seiner Auswechslung keinen Zweikampf und behauptete oft gewinnbringend den Ball.

  • Marko Arnautovic, 3

Österreichs Solospitze war an diesem Abend nicht zu beneiden. Er klärte im eigenen Strafraum und arbeitete brav gegen den Ball, bekam aber vorne keinen einzigen guten Ball, um seine Klasse zeigen zu können.

  • Stefan Posch, 2

Kam zur Pause und brachte die rechte Seite der Österreicher sofort in Schwung, leitete das 1:0 ein, in dem er Schlager in die Tiefe schickte.

  • Nicolas Seiwald, 3

Erstmals seit Juni 2022 nur als Joker im Einsatz, kam Rangnicks Lieblingsschüler für eine halbe Stunde und sorgte in der Schlussphase gegen die dann mutigeren Koreaner für Stabilität.

  • David Alaba, 3

Der Kapitän durfte ein rund 30-minütiges Comeback geben und versuchte dabei, im Spielaufbau Akzente zu setzen.

  • Michael Svoboda, 3

Kam für Lienhart und zeigte körperliche Präsenz, leitete aber mit einem Fehler im Spielaufbau auch eine gute Chance für Oh ein.

  • Michael Gregoritsch, 3

Kam für Arnautovic und hatte wie dieser das Problem, dass er wenige Bälle bekam und gegen die dicht gestaffelte Fünferkette der Gäste kaum Platz zur Entfaltung bekam.

Zu kurz eingesetzt: Romano Schmid, Carney Chukwuemeka, Alexander Prass, Florian Grillitsch, Sasa Kalajdzic.

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