Nicole Billa (l.) und Co. peilen den nächsten Erfolg an

© APA/EXPA/PETER RINDERER

Sport Fußball
10/22/2021

ÖFB-Frauen haben in WM-Quali nächsten Pflichtsieg im Visier

Das Nationalteam muss in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg auch ohne Kapitänin Schnaderbeck siegen.

Drittes Spiel, dritter Pflichtsieg: Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam weiß genau, dass heute, Freitag (18.00 Uhr), in Wiener Neustadt gegen Luxemburg in der WM-Qualifikation nur drei Punkte zählen. Nach den souveränen Gruppe-D-Auftritten in Lettland (8:1) und Nordmazedonien (6:0) wollen sich Topstürmerin Nicole Billa und Co. neuerlich keine Blöße geben. „Luxemburg ist ein ähnlicher Gegner wie die bisherigen, den gilt es zu schlagen“, sagte ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann.

Auch wenn vier Tage später mit dem Gastspiel in Nordirland eine deutlich höhere Hürde wartet, ist der Blick der ÖFB-Truppe vorerst nur auf die Luxemburgerinnen gerichtet. „Auch dort ist es mir wichtig, dass wir mit der stärksten Elf beginnen, weil ich es wichtig finde, den Spielrhythmus im Team wieder zu finden“, gab Fuhrmann Einblick. Die Nummer 122 der Welt ging zuletzt beim 0:10 gegen England regelrecht unter, nachdem man auch zuvor beim 0:4 gegen Nordirland nicht ins Tor getroffen hatte.

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Österreich kommt demgegenüber mit Schwung und will das Selbstvertrauen weiter aufbessern. „Im Nachhinein schaut es so leicht aus, dass wir 8:1 und 6:0 gewonnen haben, ich möchte aber schon betonen, dass diese Ergebnisse so nicht erwartbar waren und nicht als selbstverständlich zu sehen sind“, betonte die 41-Jährige. Man gehe daher auch nicht in das nächste Spiel mit der Vorgabe, den Gegner zweistellig wegzuschießen. „So wird es nicht laufen.“

Spielrhythmus

Mit einem Sieg rechnen aber alle. „Es ist gut so wie es ist, dass wir Luxemburg zum Einspielen haben und da wieder den Spielrhythmus finden können“, verlautete Fuhrmann. Auf die leichte Schulter werde man die Partie aber keinesfalls nehmen. „Ich weiß, dass die Spielerinnen so erfahren sind, dass sie Luxemburg nicht unterschätzen werden.“ Nicht zur Verfügung steht weiterhin Kapitänin Viktoria Schnaderbeck, die ihr angepeiltes Team-Comeback wegen einer Muskelverletzung weiter verschieben muss.

Vor der Partie wird ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger der Pokal für die Auszeichnung zur Fußballerin des Jahres 2020 überreicht. Die 26-Jährige bekommt damit wenige Tage nach ihrem Geburtstag am Dienstag wieder ein Geschenk. Das hoffentlich vor einer ansehnlichen Kulisse. „Aus sportlicher Sicht können wir nur Ergebnisse liefern, was uns zuletzt gelungen ist“, sagte Fuhrmann zur Zuschauerthematik. Tickets gibt es zum Preis von 10 Euro, ermäßigt kosten sie nur die Hälfte. Kinder bis sechs Jahre zahlen nur einen Euro.

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