3 Tore in den Schlussminuten: Österreichs U17 besiegt Neuseeland 4:1

Österreichs Nachwuchs stieg mit einem 4:1 gegen Neuseeland und ohne Punktverlust ins Sechzehntelfinale auf. Dort trifft der Gruppensieger auf den Gruppendritten Tunesien.
Österreich jubelt über das 1:0

Das österreichische U17-Fußball-Team der Burschen hat bei der WM dieser Alterskategorie in Katar auch sein drittes Gruppenspiel gewonnen. Gegen Neuseeland gab es am Dienstag in Doha einen 4:1 (0:0)-Sieg. Die ÖFB-Tore erzielten Nicolas Jozepovic (49.), Dominik Dobis (87.) und zweimal Hasan Deshishku (88., 94.+4). Für den Gegentreffer sorgte William Britton (82.). Nach dem 1:0 gegen Saudi-Arabien und dem 3:0 gegen Mali zieht Österreich ohne Punktverlust in die K.o-Phase ein. Als ex aequo zweitbester Gruppensieger geht es im Sechzehntelfinale gegen den Gruppe-D-Dritten Tunesien.

Der Termin dieser Partie stand vorerst noch nicht fest.

Diese startet mit dem Sechzehntelfinale, wobei Rot-Weiß-Rot am Freitag oder Samstag einsteigt. Der Gegner stand vorerst nicht fest, wird aber fix ein Gruppendritter sein. Das trifft auf die besten acht von zwölf Gruppensiegern zu, wobei der Pool-Triumph der Österreicher vor dem Neuseeland-Match festgestanden war. Beim Schlusspfiff  hatten sonst nur Argentinien, Italien und die USA ihre jeweilige Gruppe ohne abgegebenen Zähler für sich entschieden.

ÖFB-Teamchef Stadler stellte stark um

ÖFB-Teamchef Hermann Stadler hatte angefangen von Torhüter Paul Pius Scharner ordentlich rotiert. Die Österreicher arbeiteten sich von Beginn an Richtung gegnerisches Tor vor und kamen zu mehreren gefährlichen Abschlüssen. Ein Treffer von Stürmer Jozepovic zählte wegen einer Abseitsstellung zurecht nicht (18.). Nach einem vermeintlichen Foul an Filip Aleksic im Strafraum (27.) nahm Stadler eine Challenge. Schiedsrichter Tanguy Mebiame aus Gabun gab nach Blick auf die TV-Bilder zurecht keinen Strafstoß.

Nach dem von Luca Weinhandl vorbereiteten Führungstreffer drängten die Österreicher auf das 2:0, doch eine Unaufmerksamkeit sorgte für den einzigen rot-weiß-roten Gegentreffer in der Gruppenphase. Fast spielend fand der Favorit aber binnen sieben Minuten eine dreifache Antwort.

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