FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: LASK LINZ - SK RAPID WIEN

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Sport Fußball
12/02/2019

Nach Rapid-Sieg beim LASK: "Das ist natürlich Weltklasse"

Während die Rapidler allen Grund zur Freude hatten, ärgerte sich der LASK nach dem 0:4 über die mangelnde Effizienz.

Der LASK hat den möglichen Sprung an die Tabellenspitze am Ende deutlich verpasst. Die Linzer unterlagen zum Abschluss der 16. Runde am Sonntag zuhause Rapid 0:4 (0:1). Den Wienern gelang damit die Revanche für die 1:2-Heimniederlage im August. Die zuletzt erfolgsverwöhnten Oberösterreicher schlugen aus dem 1:1 von Leader Salzburg bei der Admira kein Kapital.

Rapid-Trainer Didi Kühbauer hatte jedenfalls allen Grund zur Freude: "Ein unglaublicher Sieg, ein schöner Tag für uns. Jetzt müssen wir auch zuhause in die Spur finden. Heute haben wir genau das Richtige gemacht, das 1:0 fiel zur rechten Zeit. Wir haben generell die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und sehr gut verteidigt, denn der LASK ist eine Mannschaft, die dir alles abverlangt. Mit Blick voraus ist es für uns sehr wertvoll, den LASK schlagen zu können. Wir wollen in den letzten Spielen bis zur Winterpause vorne dabei bleiben."

Sein Torhüter, Richard Strebinger, legte sogar noch eins drauf: "Wir haben aus sechs Torchancen vier Tore gemacht. Das ist natürlich Weltklasse. Wichtig war, dass wir immer in den richtigen Momenten die Tore gemacht haben."

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Ismael: "Alles gegen uns gelaufen"

Ganz anders die Stimmungslage bei den unterlegenen Oberösterreichern. "Das 1:0 hat uns aus der Bahn geworfen. Wir haben gehadert, auch mit dem Schiedsrichter und das bis in die zweite Hälfte mitgeschleppt. Die Höhe des Ergebnis ist völlig übertrieben, weil es den Spielverlauf nicht reflektiert. Aber es gibt so Spiele, wo du zwei Stunden spielen kannst und der Ball will nicht rein", ärgerte sich LASK-Coach Valerien Ismael.

"Es hat uns heute nach an Frische gefehlt. Wir haben alles versucht, waren die bessere Mannschaft und die Leistung hat gepasst. Heute ist alles gegen uns gelaufen, aber das haut uns nicht um. Wir sind Sportler und nehmen das an", gab sich der Franzose kämpferisch. Peter Michorl sah den LASK "deutlich unter Wert geschlagen": "Jeder hat gesehen, dass wir zweite Hälfte klar die bessere Mannschaft waren. Rapid hat sich hinten reingestellt, wir haben hochkarätige Chancen nicht genutzt. Die Effizienz war der ausschlaggebende Faktor."