Sport | Fußball
16.05.2017

Marko Arnautovic verletzt und gesperrt

Ohne den England-Legionär geht es nach Irland.

Jubelmeldung vom Österreichischen Fußball-Bund, der Veranstalter des Cup-Finales im Klagenfurter Wörthersee-Stadion ist: Für das heurige Endspiel Red Bull Salzburg – Rapid wurden bereits 14.000 Tickets abgesetzt. Damit ist bereits zwei Wochen vor Anpfiff (den der Niederösterreicher Markus Hameter vornehmen darf) die Zuschauerzahl des letztjährigen Cup-Finales (SalzburgAdmira, 5:0) um 4000 übertroffen.

Das Cup-Finale in Klagenfurt findet am 1. Juni statt. Schon einen Tag zuvor wird ÖFB-Teamchef Marcel Koller seinen Teamkader – noch ohne Salzburger und mögliche Rapid-Kandidaten – in ein einwöchiges Camp nach Stegersbach (Burgenland) zur Vorbereitung auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Irland beordern.

Koller gibt den Kader für das Spiel am 11. Juni im Aviva-Stadion, in dem Österreichs Team unter Erfolgszwang stehen wird, am nächsten Dienstag bekannt.

Neben Linksverteidiger Markus Suttner vom deutschen Bundesliga-Absteiger Ingolstadt (erklärte ebenso wie Leverkusens Ersatztormann Ramazan Öczan seinen Teamrücktritt) und Alessandro Schöpf (kann bei Schalke frühestens im Spätsommer wieder ans Training denken) wird in Kollers Aufgebot auch Marko Arnautovic fehlen. Der England-Legionär hat bei Stokes 1:4-Heimpleite gegen Arsenal eine Schulterluxation erlitten und sich damit wenigstens einen "günstigen" Zeitpunkt für sein Verletzungspech ausgesucht. Zumal Arnautovic gegen Irland ohnehin eine Gelbsperre für ein Spiel abzusitzen hat.

Knaller in Elf des Tages

Eine gute Tormann-Leistung wird in Irland, wo mit vielen hohen Flankenbällen zu rechnen ist, besonders wichtig sein sein. Noch kann nur darüber spekuliert werden, wen Koller am 11. Juni zur Nummer 1 mit der Nummer 1 macht wird. Fest steht, dass Marco Knaller nicht zu den Anwärtern zählt.

Knaller war Vater des 1:0-Sieges des SV Sandhausen in Würzburg, womit er seinen Klub vor dem Abstieg aus der zweiten deutschen Liga bewahrte. Knaller scheint bereits zum vierten Mal in der "Elf des Tages" des deutschen Fachblattes kicker auf, nicht einmal aber in der erweiterten Kaderliste des Fußball-Bundes.

Auf der ÖFB-Homepage werden in der Kategorie Torhüter neben dem Langzeitverletzten Robert Almer Heinz Lindner (Reservekeeper von Eintracht Frankfurt), Andreas Lukse (Altach), Daniel Bachmann (dritter Tormann von Stoke City) und Markus Kuster (SV Mattersburg) angeführt.

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