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Sport | Fußball
06/09/2019

Marko Arnautovic ist wieder Kapitän, Hinteregger angeschlagen

In seinem 81. Länderspiel darf der Stürmer das Team als Kapitän auf das Feld führen. Hinteregger dürfte ausfallen.

„Er hat die meisten Länderspiele und sich die Schleife auch aufgrund seiner Leistungen verdient“, erklärt Teamchef Franco Foda die logische Konsequenz, zumal die etatmäßigen Kapitäne Baumgartlinger und Alaba in Skopje am Montagabend (20.45 Uhr) verletzt fehlen.

Zuletzt trug der 30-Jährige die Scheife in Bosnien und daheim gegen Nordirland, wo er das Goldtor zum 1:0-Sieg erzielte und danach die Kapitänsbinde in Richtung Ehrentribüne hielt. Vorangegangen war dem eine Diskussion über die Kapitänsrolle von Arnautovic.

"Für mich war immer klar, dass er auch Kapitän dieser Mannschaft sein kann", so Foda. "Frühere Diskussionen waren überzogen, haben mich nicht tangiert." Foda stimmte nach der Ankunft am Flughafen in Skopje eine Lobeshymne auf  Arnautovic an. "Marko ist ein herzensguter Mensch, der halt polarisiert. Aber solche Spieler wollen wir doch, die ihre eigene Meinung haben, die etwas anders sind als die anderen."

Als Trainer, so Foda, muss man so einen Spieler im Griff haben, "dann ist alles in Ordnung", musste Foda lachen. "Marko ist einer, der den Unterschied ausmachen kann."

Arnautovic gegen Bosnien.

Der Kapitän war nach dem 0:1 am Boden.

Volle Unterstützung: Foda steht auf Arnautovic.

Jubelschrei nach dem Goldtor gegen Nordirland.

Gestenreich: Arnautovic präsentierte die Schleife den Herren auf der Ehrentribüne.

Der Kapitän ging mit gutem Beispiel voran.

Viel Leidenschaft

Wenn möglich am Montagabend in Skopje, wo ein Auswärtserfolg dringend benötigt wird in der EM-Qualifikation. "Wir haben beim Sieg in Nordirland schon gezeigt, dass wir auch auswärts gewinnen können", ist Foda optimistisch. "ich denke immer positiv." Sein Rezept für einen Erfolg? "Wir brauchen wieder Leidenschaft und Begeisterung. Ich bin überzeugt davon, dass wir das an den Tag legen werden."

Gegner Nordmazedonien erwartet er als harten Gegner. "Sie haben gegen Polen daheim verloren, hätten sich aber mehr verdient. Wir wissen, dass harte Arbeit auf uns zukommt."

 

 

Angeschlagen

Ein dickes Fragzeichen steht hinter dem Einsatz von Martin Hinteregger. Der Verteidiger hat das Training am Sonntag nach einer erlittenen Rippenprellung abbrechen müssen.