Marcel Sabitzer traf bei seinem Dortmunder Pflichtspieldebüt

Souveräner Erfolg im DFB-Pokal gegen einen Viertligisten. Werder Bremen hingegen blamierte sich.
Marcel Sabitzer (BVB) schießt den Ball aufs Tor, während der Torwart bereitsteht.

Marcel Sabitzer gelang in Dortmund ein perfekter Einstand. Der ÖFB-Teamspieler, der im Sommer vom FC Bayern zur Borussia gewechselt war, steuerte ein Tor zum ungefährdeten 6:1-Pflichtsieg in der ersten DFB-Pokalrunde bei Viertligist Schott Mainz bei.

Sabitzer stand in der Dortmunder Startelf und traf nach der Pause zum zwischenzeitlichen 4:1. Der 29-Jährige gehörte bei seinem Pflichtspieldebüt zu den auffälligsten Dortmunder Offensivspielern und fiel durch kluge Pässe und einige Distanzschüsse auf. Sabitzer bereitete auch noch das 5:1 durch Malen vor.

Ein Erfolgserlebnis gab es derweil auch für Ex-Austria-Goalgetter Haris Tabakovic. In seinem zweiten Match im Trikot von Hertha Berlin gelang dem Schweizer der erste Treffer. Beim 5:0-Sieg des Bundesligaabsteigers in Jena traf Tabakovic artistisch per Fallrückzieher.

Die erste Runde des DFB-Pokals brachte auch eine Überraschung. Für Bundesligist Werder Bremen (Marco Friedl wurde in der 90. Minute eingewechselt) kam gegen Viktoria Köln trotz einer zweimaligen Führung das frühe Aus – 2:3. Der Drittligist machte mit einem Tor in der Nachspielzeit die Sensation perfekt.

Das 8:0 von Bayer Leverkusen um Ersatzgoalie Patrick Pentz bei Viertligist Teutonia Ottensen und Nürnbergs 9:1 bei Fünftligist FC Oberneuland waren die höchsten Siege am Samstagnachmittag. St. Pauli (mit David Nemeth ab 72.) siegte 5:0 bei Atlas Delmenhorst (5. Liga), Kiel mit Benedikt Pichler (bis 77.) gewann 2:0 beim FC Gütersloh (4.).

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