Sport | Fußball 08.01.2013

Maierhofer hält sich fit und teilt aus

Stefan Maierhofer übt nach seiner Vertragsauflösung Kritik am Red-Bull-Betreuerstab.

Es ist für einen Fußballer sicherlich nicht die angenehmste Situation: Zu Hause auf gepackten Koffern zu sitzen und zu warten. So oder so ähnlich geht es derzeit Stefan Maierhofer. Nach der Auflösung seines Vertrages mit Salzburg steckt Stürmer in der Warteschleife. Die Verhandlungen mit Köln sind zwar weit vorangeschritten, aber unterschrieben ist der Vertrag, der bis Saisonende laufen soll, noch nicht. Die Neunte der 2. Deutschen Bundesliga reiste Dienstag ohne Maierhofer ins Trainingslager in Belek. Der 30-Jährige hält sich derzeit in Wien mit Laufen fit. Sollte der Vertrag unterschrieben sein, würde er in die Türkei nachreisen.

Enttäuschung

Mit den letzten Monaten in Salzburg verbindet Maierhofer keine guten Erinnerungen. In einem Interview mit laola1 beschwert er sich über die Art und Weise, wie die sportliche Führung mit ihm umgegangen sei: „Das letzte halbe Jahr war unterste Schublade, was das Menschliche betrifft.“ Laut Maierhofer hatte man ihm im August 2012 erst extrem spät mitgeteilt, dass er den Verein verlassen kann. „Fünf Tage vor Transferschluss ist nicht die feine Art. Das System, ihre Pläne, die Altersfrage – das haben sie zwei Monate vorher nicht gewusst?“, fragt sich der Ex-Rapidler.

Vom Klub gab es – und das ist ungewöhnlich für Red Bull – eine Reaktion auf Maierhofers Kritik: „Wir sind verwundert und überrascht über die unkorrekten Aussagen von Stefan Maierhofer, vor allem aufgrund der guten Gespräche, die mit ihm geführt wurden“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme.

( Kurier ) Erstellt am 08.01.2013