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Sport Fußball
12/31/2021

Kopfweh bei der Austria: Jahresabschluss ohne Vertragsabschluss

Der Deal mit den österreichischen Investoren soll nun in der ersten Jänner-Woche über die Bühne gehen.

von Alexander Strecha

Gut Ding braucht Weile? Es ist für die Austria zu hoffen.

Denn der Vertrag mit der österreichischen Investorengruppe hätte schon vor Weihnachten als Packerl unter dem Christbaum liegen sollen, danach verständigte man sich auf eine Unterschrift noch im Jahr 2021.

Auch daraus wurde nichts. „Aufgrund der Urlaubssituation waren nicht alle Entscheidungsträger in Wien präsent“, erklärt AG-Vorstand Gerhard Krisch, der in den vergangenen Tagen mit Jürgen Werner und den jeweiligen Anwälten am Verhandlungstisch saß.

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Krisch geht davon aus, „dass wir am 3. oder 4. Jänner alles unter Dach und Fach haben werden“. Erst dann kann und muss er das Ergebnis für die Generalversammlung am 17. Jänner aufbereiten. Dort wird ohnehin eine breite Diskussion erwartet, weil die Investoren beim Fall der 50+1-Regel (sie besagt, dass die Mehrheit beim Verein bleibt) zu den 40 Prozent noch mindestens weitere zehn Prozent erwerben wollen.

In der Bundesliga beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema, wie Krisch bestätigt. Sollte die schon lange diskutierte Regel in Deutschland fallen, wird Österreich mit großer Wahrscheinlichkeit nachziehen. „Ich verstehe, dass man sich damit auseinandersetzt. Es sind auch die Sorgen um die Identität der Austria berechtigt.“ Allerdings dürfe man dabei nicht den wirtschaftlichen Druck vergessen, unter dem die Veilchen schon seit geraumer Zeit aufgrund ihres Schuldenbergs stehen.

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In den violetten Gremien sind viele Mitglieder noch skeptisch, die zwar nicht aktiv etwas für den Verein tun, dafür aber umso lieber im Hintergrund mitreden. Der Plan sieht unter anderem auch vor, dass Ex-Kicker, Unternehmer und Manager Jürgen Werner bei der Generalversammlung anwesend ist und seine Ideen präsentiert. Und zur Not auch zweifelnde Mitglieder überzeugt.

Bei all den verständlichen Zweifeln bleibt das Faktum, dass die Austria nicht allzu große Wahlfreiheit besitzt.

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