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Algerien besiegt Jordanien und erzwingt das Finale gegen Österreich

Algerien drehte das Spiel gegen Jordanien und hat nach dem 2:1 genauso drei Punkte wie Österreich. Am Sonntag geht es im direkten Duell um das Sechzehntelfinale.
Marseille-Stürmer Gouiri jubelt über das 2:1

Seit Dienstag punkt 7 Uhr (MESZ) weiß auch Österreich, was das 0:2 gegen Argentinien in Dallas bedeutete. Nach dem 2:1 von Algerien gegen Jordanien haben neben Fixaufsteiger Argentinien nur noch Österreich und Algerien Chancen auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale. 

Mit großer Wahrscheinlichkeit würde beiden ein Remis reichen, um als Zweiter und Dritte aufzusteigen. Die acht besten der 12 Gruppendritten steigen bekanntlich auch ins Sechzehntelfinale auf. Was nach dem algerischen Sieg aber sicher ist: Österreich kann bei einem Punktgewinn gegen die Algerier nur noch als Gruppenzweiter aufsteigen und würde dann im Sechzehntelfinale auf den Sieger der Gruppe H treffen. Dieser wird Spanien heißen, wenn der WM-Mitfavorit nicht im letzten Spiel gegen Uruguay patzt.

 

Die Algerier ohne den verletzten Mohamed Amoura übernahmen von Beginn an die Initiative, hatte aber vor 68.371 Zuschauern mit den sehr defensiv eingestellten Jordaniern lange Zeit große Probleme und brauchten bis in die zweite Hälfte, um großen Druck auszuüben. 

Jordanien in Führung

Gegen die tief stehenden Jordanier tat sich Algerien schwer. Nach einem langen Ball war Kapitän Riyad Mahrez frei durch, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle. Bei einer weiteren Gelegenheit des 35-Jährigen war Jordaniens Keeper Yazeed Abulaila zur Stelle.

Zur Pause stand es nach einem Treffer von Al-Rashdan dennoch 1:0 für Jordanien (36.). Ein algerischer Fehler ermöglichte die Führung. Ramiz Zerrouki leistete sich vor dem eigenen Strafraum einen Pass zum Gegner. Weil Jordaniens Musa Al-Taamari im daraus resultierenden Angriff den Ball nicht richtig traf und damit unfreiwillig vorlegte, kam Al-Rashdan frei zum Schuss. 

 

Die Wende

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic den Druck und rannte phasenweise an. Wirklich klare Torchancen erspielten sich die Algerier aber zunächst kaum. Bis zum Ausgleich: Benbouali glich per Kopf aus (69.), Gouiri (82.) gelang der späte Siegestreffer. Der Torschütze stand dabei um wenige Zentimeter nicht im Abseits. 

Jordanien ist somit vorzeitig ohne Chance auf den Aufstieg und trifft am Sonntag auf  Argentinien.

 

Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen

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