Sport | Fußball
09.11.2018

Hartberg als kleiner Favorit in Mattersburg

Nach der 1:2-Niederlage gegen Salzburg wartet auf Mattersburg das steirische Überraschungsteam.

Hätte man vor der Saison auf die kommende Runde geblickt, dann wären die meisten wohl davon ausgegangen, dass es sich bei dem Duell Mattersburg gegen Hartberg um ein Duell zwischen zwei Teams handelt, die beide eher am Ende der Tabelle zu finden sind.

Doch die Steirer rund um Trainer Markus Schopp haben sich in der Liga etabliert. In den vergangenen Wochen lief es besonders gut. Ein Cup-Erfolg gegen Wacker Innsbruck und vier Siege in vier Bundesliga-Spielen ergeben eine anschauliche Bilanz. Vor allem wenn man bedenkt, dass Hartberg die krisengeplagten Kicker von Rapid Wien mit einer 0:3-Packung nach Hütteldorf zurückgeschickt hat.

Die Hartberger kommen also am Sonntag um 14.30 Uhr als kleiner Favorit ins Pappelstadion. Beim letzten Aufeinandertreffen setzte es für Mattersburg, damals noch unter Trainer Gerald Baumgartner eine 2:4-Auswärtsniederlage.

 

Klaus Schmidt zollt den Steirern zwar seinen Respekt, ist sich aber auch bewusst, welche Chance der SVM am Sonntag hat: „Wir können einen Lauf stoppen, darum kommt uns dieses Partie auch ganz gelegen.“ Für Mattersburg geht es um das Rennen um einen Platz in den Top-Sechs. Am Schleudersitz sitzt momentan die Wiener Austria. Die Wiener stehen auf Rang sechs bei 18 Zählern, punktgleich mit Hartberg.

Mattersburg fehlt nur vier Zähler auf den sechsten Platz. Die Schmidt-Elf befindet sich dabei aber in prominenter Gesellschaft. Denn Vize-Meister Sturm Graz (15 Punkte) und Rapid (16 Punkte) stehen noch zwischen Mattersburg und Rang sechs.

Konzentration

Damit Schmidt mit seiner Truppe gegen Hartberg erfolgreich sein kann, muss Mattersburg dieses Mal wirklich bis zum Schlusspfiff konzentriert bleiben. Allein schon deswegen, damit nicht wieder ein ähnlicher Fauxpas passiert, wie bei der 1:2-Niederlage in Salzburg, wo Mattersburg knapp an einem Remis vorbeigeschrammt ist. Nachdem Florian Hart mit einem Fehlpass in der 92. Minute das Salzburger Umschaltspiel einleitete, folgte ein Treffer von Hannes Wolf. „Es war bitter, dass wir das Spiel so spät verloren haben. Aber so eine Partie, wo wir derartig unter Druck stehen, kommt nicht oft vor“, beruhigt Trainer Schmidt.