Sport | Fußball
24.08.2018

"Gogo raus"-Transparente werfen Schatten auf Rapids Sieg

Neben dem 3:1-Erfolg gegen Bukarest wurde am Donnerstagabend auch über den Trainer diskutiert.

Es hätte ein durchwegs positiver Europacup-Abend sein können, aber da gab es in Minute 45 ja noch etwas. Die drei Transparente der organisierten Fanszene, die die Beurlaubung von Trainer Goran Djuricin forderten, waren ein bestimmendes Thema nach dem 3:1-Erfolg gegen FCSB. „Ich habe eines gesehen“, sagte Rapid-Kapitän Stefan Schwab. „Die Leistung war ein gutes Zeichen der Mannschaft. Den Rest müssen sich andere ausmachen.“

Djuricin reagierte diplomatisch: „Ich hab’ mit dem Sportlichen genug zu tun. Aus Respekt vor der Mannschaft nach dieser starken Leistung will ich zu diesem Thema heute nichts sagen.“ Nachsatz: „Ich arbeite 24 Stunden für Rapid. Mir ist wichtig, dass ich mich in den Spiegel schauen kann.“

Tore mit Bedeutung

Schwab meint zum Unmut auf den Tribünen: „Ich will nicht immer über die Fans reden. Wir sind selbst mit den Leistungen in der Liga unzufrieden. Wir Spieler und die Trainer.“ Das 3:1 schätzt Schwab hoch ein: „Gegen Split haben sie in zwei Spielen nur ein Tor bekommen. Gegen uns schon drei.“

Verteidiger Mario Sonnleitner meint nach seinem x-ten Frühling: „Wenn jeder sein Leistungspensum abruft, dann können wir viele Mannschaften schlagen.“ Für das Rückspiel sagt der 31-Jährige voraus: „Wenn wir mehr Auswärtstore schießen als der Gegner, dann schaffen wir es.“ Torschütze Christoph Knasmüllner will sich in der Fan/Trainer-Diskussion nicht einmischen: „Wir konzentrieren uns nur auf das Kicken. Sollen sie rufen, was sie wollen.“