APA13904240 - 28072013 - GRAZ - ÖSTERREICH: Sturm Spieler Robert Beric während der tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen SK Puntigamer Sturm Graz und SV Scholz Gröding am Sonntag, 28. Juli 2013, in Graz. APA-FOTO: EXPA/SEBASTIAN PATTER

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Bundesliga
07/29/2013

Sturm Graz schlittert langsam in die Krise

Die "Village People" aus Grödig versetzten den Grazern nach dem Europa-League-Aus den nächsten Stoß.

Aus zwei Bundesligaspielen nur einen Punkt geholt, gegen den isländischen Vizemeister Breidablik aus der Europa League geworfen und jetzt auch noch gegen die „Village People“ aus Grödig verloren. So mager sieht die Bilanz des SK Sturm Graz in der noch jungen Saison aus. Sturm-Coach Darko Milanic mahnt dennoch zur Besonnenheit: „Wir brauchen jetzt keine Unruhe. Es ist noch viel Arbeit zu leisten.“

Spiel auf Augenhöhe

Sturm-Torhüter Gratzei sah durchaus Postivies im Spiel gegen Grödig: „Auch wenn es sich komisch anhört. Wir haben über weite Teile nicht so schlecht gespielt“, befand Gratzei. Der Goalie bemängelte aber vor allem die mangelnde Konsequenz vor dem Tor. Allein der von Frank Stronach nach Graz geholte Robert Beric vergab vier gute Torchancen. „Wir waren das bessere Team, haben aber einfach das Tor nicht gemacht“, ist sich der Slowene sicher.

Sturm-Trainer Milanic zeigte sich nach dem Spiel von der Qualität seines Landsmanns überzeugt, ärgerte sich viel mehr über das Verhalten seiner Mannschaft nach dem ersten Gegentreffer: "Das Schlimmste war, dass wir nach dem 0:1 keine Reaktion gezeigt haben."

Natürlich war auch die enorme Hitze für die Qualität des Spiels nicht sonderlich zuträglich. Sturm-Mittelfeldmann Andreas Hölzl musste zur Halbzeit wegen eines Hitzekollaps sogar in der Kabine blieben. Grödig verlangte den Grazern alles ab und erwies sich letzlich als die hitzeresistentere Mannschaft.

Adi Hütter erfreut

Mann des Spiels war Grödigs Doppel-Torschütze Philipp Zulechner, der in der 79. Und 89. Minute einnetzte und den Salzburgern den ersten Bundesliga-Sieg in der Vereinsgeschichte bescherte. „Man hat gemerkt, wie verunsichert Sturm war“, erklärte Zulechner nach dem Spiel.

Grödig-Trainer Adi Hütter war ob des Sieges hoch erfreut: „Das ist ein Sensationssieg. Ich bin sehr, sehr stolz auf die Mannschaft. Wer zwei Tore schießt, geht nicht unverdient als Sieger vom Platz“, erklärte der Vorarlberger nach seinem ersten Sieg als Bundesliga-Trainer. Besonders erfreut war Hütter über die Defensivleistung seiner Mannschaft: „Es war das zweite Spiel zu null, wir sind ungeschlagen“.

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