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04/14/2019

Schnelles Wiedersehen mit Sturm, vor dem Salzburg gewarnt ist

Sonntag-Hit: Erst am 10. März gastierten die Grazer in der Red-Bull-Arena und holten mit einem 0:0 einen Punkt.

Die Trennung der Bundesliga in Meister- und Qualifikationsgruppe bringt es dank der Neuauslosung der letzten zehn Runden mit sich, dass sich zwei Klubs schneller am selben Ort sehen als es früher war – so auch Salzburg und Sturm.

Erst am 10. März, also vor gut einem Monat, gastierten die Grazer in der Red-Bull-Arena und holten mit einem 0:0 einen Punkt. Es war ein bemerkenswertes Ergebnis in doppelter Hinsicht.

Warnsignal

Sturm war das erste Team seit Borussia Dortmund (0:0 in der Europa League Mitte März 2018), das bei den Salzburgern kein Tor kassiert hat. Und dazu das erst zweite Team, das in dieser Bundesliga-Saison seit Wacker Innsbruck (1:1 am 20. Oktober 2018) beim Ligakrösus auswärts punkten konnte.

Salzburg ist das schwerste Auswärtsspiel. Es ist kein Zufall, dass auch große europäische Mannschaften dort ihre Probleme haben“, meinte Sturm-Trainer Roman Mählich, der durchaus optimistisch ist: „Wir erwarten uns aber schon etwas und werden alles versuchen, dort wieder zu überraschen.“

Die Steirer sind in dieser Bundesliga-Saison überraschend auswärtsstark, haben zwei ihrer zwölf Partien in fremden Stadion verloren. Unter Trainer Mählich sind sie auswärts überhaupt noch ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis).

Für Salzburg ist das 13. Bundesliga-Heimspiel das erste, nachdem der Abgang von Trainer Marco Rose nach Mönchengladbach im Sommer offiziell geworden ist. Es soll kein verflixtes werden, der elfte Sieg wird natürlich anvisiert, auch wenn der 42-jährige Deutsche weiß, dass es kein einfaches Spiel wird.

„Sie arbeiten kompakt gegen den Ball und setzen sehr auf Umschalten, da müssen wir extrem aufmerksam sein, unsere Angriffe gut vortragen und Lösungen finden, wenn sie sehr tief stehen. Wir brauchen viel Dynamik und Zug zum Tor“, sagt Rose.

Stephan Blumenschein