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Thibaut Courtois präsentierte sich zuletzt nicht in seiner besten Verfassung. 

© APA/AFP/OSCAR DEL POZO / OSCAR DEL POZO

Sport Fußball
10/04/2019

Angststörungen? Real wies Gerüchte um Keeper Courtois zurück

Bei dem belgischen Teamgoalie sei stattdessen eine akute Gastroenteritis diagnostiziert worden.

Spaniens Rekordmeister Real Madrid hat Gerüchte über angebliche Angststörungen von Torwart Thibaut Courtois entschieden zurückgewiesen. Die Königlichen sahen sich am Freitag zur Veröffentlichung einer offiziellen Erklärung genötigt, nachdem zuvor die Zeitung Okdiario über die angeblich nach einer medizinischen Untersuchung diagnostizierten psychischen Probleme berichtet hatte.

"Bei unserem Spieler wurden zu keiner Zeit Angstzustände festgestellt und daher sind diesbezügliche Meldungen absolut falsch", hieß es in der Vereinsmitteilung. Bei dem belgischen Nationalkeeper sei eine akute Gastroenteritis, eine Entzündung der Magen- und Darmschleimhäute, diagnostiziert worden. Deswegen sei Courtois am Dienstag beim 2:2 in der Champions League gegen den FC Brügge zur Pause ausgewechselt worden. Der 27-Jährige hatte bei beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen und war von den eigenen Fans ausgebuht worden.

Laut Mitteilung wurde Courtois wegen Dehydrierung und Elektrolyt-Ungleichgewicht behandelt, er spreche gut auf die Behandlung an.

Kritik

Nach dem enttäuschenden Remis, durch das Real um das Weiterkommen in der Königsklasse bangen muss, kam eine Tormann-Debatte auf. Courtois sei nach mehreren schwachen Leistungen, unter anderem beim 0:3 zum Auftakt der Champions League in Paris, "ganz unten" angelangt, hatte die Zeitung AS festgestellt. Zumal "Ersatzmann" Alphonse Areola gegen Brügge prächtig hielt. AS schrieb auf Seite eins zur Torwartdebatte: "ALARM".