Sport | Fußball
13.11.2018

Alaba und Co. wagen nur einen Seitenblick auf Dzeko

Die Österreicher feilen am Offensivspiel, Arnautovic will den Unterschied ausmachen.

Ein Sieg muss gegen Bosnien-Herzegowina am Donnerstag in der Nations League her, soweit herrscht Gewissheit, gesucht wird im österreichischen Team unterdessen diese Woche der Schüssel zum Erfolg. Den sieht man weniger im Entschärfen von Weltklassestürmer Edin Dzeko, sondern vor allem in der eigenen Leistung, wie auch David Alaba meint: „In erster Linie kommt es darauf an, was wir machen.“  

Sein Freund Aleksandar Dragovic weiß, dass die Basis in der Defensivarbeit liegt. „Das muss passen, weil vorne werden wir immer wieder zu Chancen kommen. Auch wenn Bosnien vielleicht wieder mit fünf, sechs Spielern verteidigen wird, wir müssen einfach die Lücken finden. Das wird nicht einfach.“ 

Marko Arnautovic präsentiert sich wie gewohnt optimistisch: „Bosnien hat viele gute Spieler, nicht nur Dzeko. Aber ich schaue nicht auf sie, sondern darauf, was wir umsetzen.“Vielmehr sollten sich die Bosnier den Kopf zerbrechen, wie sie einen Arnautovic ausschalten könnten, so die Hoffnung des West-Ham-Legionärs. „Sie sollen einen Plan gegen uns finden.“  

Bosniens Teamchef Robert Prosinecki unterstreicht diesen Gedanken: „Es gibt einen Arnautovic oder einen Alaba, sie können den Unterschied ausmachen.“

Gedämpfter Heimvorteil

Arnautovic freut sich auf ein „spannendes Spiel“ mit gedämpftem Heimvorteil aufgrund der vielen Fans, die für Bosnien die Daumen drücken werden. „Es ist doch schön, wenn viele Fans da sind. Sie schreien eh alle dasselbe, den Unterschied hören wir nicht so. Hauptsache, es ist laut.“

Für Arnautovic ist die Kapitänsfrage mit der Rückkehr von Julian Baumgartlinger beantwortet, wobei er launig anmerkt: „Der letzte Kapitän war nicht so schlecht, der hat sogar das Spiel gegen Nordirland entschieden.“