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Sport Fußball
06/28/2012

Fàbregas lässt Spanien träumen

Die letzte Mannschaft, die als Titelverteidiger ins Finale kam, war Deutschland 1976.

Bei der WM 2010 in Südafrika war es für Spanien noch eine relativ klare Sache. Portugal wurde im Achtelfinale zwar nur mit dem knappen Ergebnis von 1:0 besiegt, der größere Vertreter von der iberischen Halbinsel war aber eindeutig besser.

Der Goldtorschütze hieß damals David Villa. Vielleicht ging das Semifinale am Mittwoch auch deshalb nach 120 Minuten torlos ins Elfmeterschießen, weil der Stürmer von Barcelona in Donezk rekonvaleszent zuschauen musste.

Die Statistik sprach vor der Entscheidung vom Punkt für die Mannschaft von Vicente Del Bosque. Zum einen, weil nach vier Semifinal-Einzügen bei einer Endrunde immer der Aufstieg ins Finale folgte.

Zum anderen, weil das letzte Elferschießen bei der EURO 2008 im Viertelfinale gegen Italien – ebenfalls nach einem 0:0 – gewonnen wurde. So war es auch am Mittwoch, mit dem 4:2 durch Fàbregas für die Spanier.

Und damit bleibt es vorerst bei noch zwölf gescheiterten Versuchen des Europameisters, den Titel zu verteidigen. Die letzte Mannschaft, die als Titelverteidiger ins Finale kam, war Deutschland 1976. Es folgte das Elferschießen gegen die CSSR mit dem legendären geschupften Elfmeter des späteren Rapid-Legionärs Antonin Panenka. Allerdings nahmen damals auch nur vier Mannschaften an der Endrunde teil.

1964 – ebenfalls bei einem Viererturnier – hatte es die UdSSR auch bis ins Endspiel geschafft. Der zweite EM-Titel ging aber an die Spanier, die dann bis zum Finale 2008 in Wien auf den nächsten großen Triumph warten mussten.

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