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Sport Fußball
11/16/2019

Ein Ferserl-Tor brachte Deutschland zur EM

Die Deutschen lösten mit einem 4:0 gegen Weißrussland das EM-Ticket. Die Vorbereitung findet in Seefeld statt.

Das Quartier für ihr EM-Trainingslager hatte der DFB bereits zu einem Zeitpunkt gebucht, als die deutsche Nationalmannschaft das Endrunden-Ticket noch lange nicht gelöst hatte. Seit Samstag steht nun auch hochoffiziell fest, dass Joachim Löw seiner alten Fußball-Heimat 2020 einen zweiwöchigen Besuch abstatten wird. Der frühere Trainer des FC Tirol wird sich mit seinem Team im Mai in Seefeld auf das EM-Turnier einstimmen.

Mit dem souveränen 4:0 im Heimspiel gegen Weißrussland machten die Deutschen nun die Qualifikation vorzeitig perfekt. Es dauerte allerdings einige Zeit, bis der dreifache Europameister seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte. Ein sehenswertes Ferslertor von Verteidiger Matthias Ginter ließ die deutsche Nationalmannschaft kurz vor der Pause auf die Siegerstraße einbiegen, nach dem Seitenwechsel stellten Leon Goretzka und Toni Kroos mit einem Doppelpack dann den Endstand her.

Mit einem Auge schielten die deutschen Fans in Mönchengladbach immer auch auf das Parallelspiel in Belfast, wo Nordirland mit einem Sieg gegen die Niederlande eine Entscheidungspartie gegen Deutschland am letzten Spieltag erzwingen hätte können.

Die Nordiren ließen mit dem 0:0 diese Chance freilich leichtfertig liegen, Steven Davis hätte die drei Punkte auf dem Fuß gehabt, er verjuxte einen Elfmeter und schoss den Ball hoch übers Tor (32.).

Damit stehen auch die Niederlande vor dem letzten Spieltag als EM-Teilnehmer fest.

Ticket für Kroatien

Mit Kroatien qualifizierte sich ein weiteres Team für das Turnier, der WM-Finalist von 2018 fuhr gegen die Slowakei nach einem 0:1-Pausenrückstand noch einen 3:1-Heimerfolg ein. Brisant bleibt in der Gruppe E aber das Rennen um den zweiten Platz: Ungarn, Wales und die Slowakei trennen lediglich zwei Punkte, am letzten Spieltag kommt es nun zum direkten Duell zwischen Wales und Ungarn.

Gejubelt wurde derweil auch in San Marino. Die Nationalmannschaft aus dem Zwergstaat verlor zwar auch das neunte Spiel in dieser EM-Qualifikation, Filippo Berardi gelang bei der 1:3-Niederlage gegen Kasachstan aber das erste Tor im laufenden Wettbewerb.

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