Christoph Monschein (re.) hat sich zuletzt gegen den LASK treffsicher gezeigt. 

© APA/HERBERT P. OCZERET

Sport Fußball
04/24/2019

Die Austria rechnet sich gegen St. Pölten zwei Siege aus

Ein Spiel in Wien-Favoriten und ein Match am kommenden Sonntag in St. Pölten sollen sechs Punkte ergeben.

von Alexander Strecha

Selten zuvor war eine Schlussrechnung für die Austrianer so einfach wie vor dem doppelten Duell mit St. Pölten. Ganz entgegen aller mathematischen Vorgaben ist in diesem Fall eins und eins ausnahmsweise sechs.

Ein Spiel in Wien-Favoriten und ein Match am kommenden Sonntag in St. Pölten sollen sechs Punkte ergeben. Zumindest wenn die Austria noch ernsthaft um die Plätze drei und vier in der Tabelle mitkämpfen und somit das Minimalziel Europacup erreichen möchte.

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Nur noch sechs Spiele verbleiben, um den Rückstand wettzumachen. „Wir müssen einfach gewinnen. Gelingt uns das, dann schaut es nicht schlecht aus“, weiß der diesmal gesperrte Kapitän Alexander Grünwald. Heute (19 Uhr/Live-Spielstand auf KURIER.at) haben die Wiener Heimvorteil. Das 2:2 daheim gegen den LASK vom Ostersonntag machte den Veilchen durchaus Mut, wenngleich sie damit haderten, am Ende doch nicht drei Punkte erobert zu haben. „Es hat das Quäntchen Glück gefehlt“, spielt Grünwald an auf seinen Lattentreffer. „Aber alles in allem war es ein faires Remis.“

Trainer Robert Ibertsberger machte seinem Team ein Kompliment. „Wenn man gegen den LASK zwei Mal einen Rückstand aufholt, dann zeigt die Mannschaft ihren Willen.“ Mit dem Punkt konnte Ibertsberger halbwegs gut leben, weil man damit das Minimalziel erreichen konnte.

Am baldigen Saisonende möchte sich die Austria europäisch betätigen dürfen.Fünf Zähler fehlen auf den Dritten, den WAC, nur drei auf Mittwoch-Gegner St. Pölten, an dem man mit einem Sieg vorbeiziehen könnte.

Der richtige Biss

Die Austria muss sich abermals eines Rezeptes bedienen, das Teams so oft in prekären Phasen anwenden – über den Kampf sollte man ins Spiel finden. Mittelfeldmann James Jeggo attestierte dem Team zuletzt den Kampfgeist. „Dieser Biss, dieser Charakter hat uns vielleicht oft gefehlt. Haben wir das einmal im Spiel drinnen, dann sind wir eine richtig gute Mannschaft.“

Gegen höchstwahrscheinlich etwas defensiver eingestellte St. Pöltner „müssen wir die Balance auf den Platz bringen“, so Ibertsberger. „Vielleicht gehen wir diesmal etwas mehr Risiko als in den letzten Spielen.“ Zu kompensieren gilt es die Ausfälle der gesperrten Routiniers Grünwald und Madl.

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