Probleme mit dem Flop: Ex-St. Pölten-Stürmer Keita
 

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Sport Fußball
04/23/2019

Transfersperre: Das wichtigste SKN-Match ist an einem Montag

Bundesligist St. Pölten setzt voll auf die Verhandlung beim Sportgericht CAS am 27. Mai.

von Alexander Huber

Ranko Popovic muss gegen die Austria improvisieren. Beim Duell am Mittwoch (19 Uhr) in der Generali Arena steht dem SKN-Trainer kein Profi-Stürmer zur Verfügung. Nach den schweren Verletzungen von Ouedraogo und Pak fehlt auch noch Gartler gesperrt. Amateure-Angreifer Vucenovic könnte ganz vorne aufgeboten werden.

Im Winter stand Popovic knapp vor seinem ersten Transfer – es wäre ein Stürmer gewesen. Doch dann wurde das Überraschungsteam von der FIFA überrascht: Mit einer Transfersperre für alle SKN-Teams, unbefristet noch dazu!

Der Hintergrund: Alhassane Keita war 2016 von Ex-Sportchef Schinkels ablösefrei aus Zypern geholt worden. Keita wurde nach einer Schlägerei mit Segovia rausgeworfen und gab später bei der FIFA an, vom SKN zu einer Urkundenfälschung gedrängt worden zu sein.

Schadenersatz

„Erstens ist das falsch, wir fordern deshalb auch Schadenersatz von Keita. Zweitens ist es ein Wahnsinn, dass wir bis zur Verhandlung beim Sportgericht CAS keine Möglichkeit hatten, mit den vorliegenden Schriftstücken das Gegenteil zu beweisen“, sagt SKN-Manager Blumauer.

Am Montag, den 27. Mai, soll es vom zugeteilten Schiedsrichter beim CAS in der Schweiz einen Freispruch geben. „Ich weiß jetzt nicht, was wir dann sonst tun sollten“, meint Blumauer. Nicht nur, dass bei einem Schuldspruch weiter keine Neuzugänge erlaubt wären. Zusätzlich laufen auch noch die Verträge der Stammspieler Meisl, Mislov und Ambichl aus. 

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