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Sport Fußball
07/16/2021

Der Job geht vor: Rapid verliert ein Präsidiumsmitglied

Philip Newald zieht sich nach seinem Aufstieg zum Solo-Geschäftsführer von Sponsor tipp3 aus dem Präsidium von Rapid zurück.

von Alexander Huber

Einen Verlust muss Rapid im aktuellen Präsidium verkraften: Philip Newald zieht sich aus dem ehrenamtlich tätigen Führungsgremium der Hütteldorfer zurück.

Der Wiener, der einst als Marketingleiter für Rapid gearbeitet hat, ist zuletzt zum alleinigen Geschäftsführer von tipp3 aufgestiegen. Neben dem zeitlich intensiven Führungsposten als Hauptgrund gibt es noch einen zweiten Anstoß, das Mandat zurückzulegen.

Der österreichische Wettanbieter ist Sponsor von Rapid. Um theoretisch möglichen Verstößen gegen Compliance Regeln entgegenzuwirken, wird Newald - der künftig keinen zweiten, fürs Finanzielle zuständigen tipp3-Geschäftsführer mehr an seiner Seite hat - den Rapidlern künftig nur noch in beratender Funktion zur Verfügung stehen.

Als "Brückenbauer" tätig

Newald war von Präsident Martin Bruckner 2019 zur Mitarbeit gewonnen worden und setzte sich nach früheren Streitigkeiten vor allem als „Brückenbauer“ im Kontakt mit anderen Vereinen, Sponsorenvertretern und den großen Fußball-Organisationen ein.

Während der ersten Monate der Corona-Krise war in Hütteldorf öfters zu hören, dass Newald mit seiner Erfahrung und Kontakten geholfen hätte, den Schaden für die Wiener zu minimieren.

Das betont Bruckner auch in der offiziellen Aussendung: "Philips Arbeit und Expertise war in den letzten Monaten – gerade in der Corona-Krise – äußert wertvoll und dafür möchte ich ausdrücklich im Namen des SK Rapid Dank und Anerkennung aussprechen. Die Funktion des Finanzreferenten wird künftig Stefan Singer aus unserem Präsidiumsteam übernehmen.“

Zum Abschied von Newald meint Bruckner: „Ich bedauere das Ausscheiden von Philip aus unserem Gremium sehr und danke für seine bisherige Arbeit. Es spricht sehr für ihn, dass er uns weiter mit Tat und Rat zur Seite stehen wird. Philip ist immer sehr ehrgeizig und gewissenhaft und da er meint, dass er seine eigenen Ansprüche zur Ausübung des Ehrenamtes in unserem Präsidium aufgrund des gestiegenen Zeitaufwandes für seinen Brotberuf nicht erfüllen könnte, ist sein Rückzug aus unserem Präsidium nur konsequent und mit Bedauern zur Kenntnis zu nehmen."

Newalds Platz im Präsidium, das sich im Herbst 2022 der Wiederwahl stellen kann, wird vorerst nicht nachbesetzt.

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