Sport | Fußball
12.09.2017

Ralph Hasenhüttl bangt um Regisseur Keita

Bei Manchester United steht wieder einmal Starcoach José Mourinho im Mittelpunkt.

Lange hat’s gedauert: 2005 war Dietrich Mateschitz angetreten, um mit Red Bull die Champions League zu erreichen. Zwölf Jahre später ist es so weit: Nicht Salzburg, aber RB Leipzig bestreitet am Mittwoch das erste Spiel in der Königsklasse. Der deutsche Vizemeister empfängt zum Auftakt den Vorjahreshalbfinalisten AS Monaco.

Die Vorzeichen sind nicht optimal: Leipzig bangt um den Einsatz von Naby Keita. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Guinea fehlte wegen am Montag Adduktorenproblemen beim Mannschaftstraining. Keita hatte am Freitag beim 2:0-Meisterschaftssieg beim Hamburger SV vorzeitig vom Platz gemusst. Der steirische Trainer Ralph Hasenhüttl hat aber im Mittelfeld-Zentrum einige Alternativen. Kevin Kampl etwa oder auch Konrad Laimer könnten statt Keita agieren – wenngleich ihn vielleicht nicht gleichwertig ersetzen.

Kein Handschlag

Bei Manchester United steht vor der heutigen Rückkehr in die Champions League gegen Basel wieder einmal Trainer José Mourinho im Fokus. Am Montag wurde in den englischen Gazetten weniger über Sportliches als über den Coach berichtet. Er soll Stoke-Trainer Mark Hughes nach dem 2:2 am Samstag den Handschlag verweigert haben. Und das, nachdem Hughes Mourinho dafür bis in die Kabine der Red Devils nachgelaufen war.

Ein 2:2 wäre für den Portugiesen freilich auch heute gegen den Schweizer Serienmeister zu wenig. Basel hat nach einer Verjüngungskur keinen optimalen Saisonstart hingelegt. In der Schweizer Super League holte der Titelverteidiger nur elf von 21 möglichen Punkten in den ersten sieben Partien.

Bei Barcelona lieferte 105-Millionen-Euro-Mann Ousmane Dembélé am Samstag beim 5:0 über Espanyol ein starkes Debüt ab. Er dürfte gegen Juventus erstmals in der Startformation stehen.