Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller trainiert den FC Basel.

© APA/KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Sport Fußball
07/22/2019

Europacup-Quali: Koller ist ein Thema bei LASK und Sturm

Kurios: Der Ex-ÖFB-Teamchef kommt wohl an einer Österreich-Rückkehr nicht vorbei. Die Austria hatte vermeintliches Losglück.

Schwere Aufgabe für den LASK: Die Linzer treffen in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation auf Basel oder Eindhoven. Das ergab die Auslosung im UEFA-Sitz in Nyon. Der Schweizer Vizemeister, der vom ehemaligen ÖFB-Teamchef Marcel Koller gecoacht wird, empfängt am Dienstag im Hinspiel der zweiten Quali-Runde den niederländischen Vizemeister. Das Rückspiel steigt eine Woche später in Eindhoven

"Wir freuen uns auf die Herausforderung, gegen PSV oder Basel antreten zu können. Beide sind zwei sehr erfahrene Gegner im internationalen Geschäft, wir nehmen jedoch die Rolle des Außenseiters gerne an und werden alles daran setzen, hier eine Top-Leistung abzurufen. Mit unseren Fans im Rücken ist jedoch alles möglich", sagte LASK-Trainer Valerien Ismael. Für das Heimspiel sind knapp 14.000 Karten verfügbar.

Das erste Match bestreitet der LASK am 6. oder 7. August auswärts, das Rückspiel findet dann am 13. August auf der Linzer Gugl statt. Sollten sich die Linzer gegen ihren nächsten Gegner nicht durchsetzen können, stehen sie fix in der Europa-League-Gruppenphase. 

Kurios: Sturm Graz würde es bei einem Vorstoß in die dritte Runde mit dem Verlierer des Duells zwischen Basel und PSV zu tun bekommen. Die Steirer treffen im Hinspiel der zweiten Runde am Donnerstag auswärts auf den norwegischen Klub Haugesund. Die Entscheidung über den Aufstieg fällt dann am 1. August in Graz.

Treffen alter Teamkollegen?

PSV-Trainer Mark van Bommel ist ein alter Bekannter von LASK-Coach Valerien Ismael: Von 2006 bis 2008 räumte der Niederländer im defensiven Mittelfeld vor Verteidiger Ismael beim FC Bayern auf.

Van Bommel ist in Eindhoven seit einem Jahr im Amt, gegen Ajax gab es im Titelkampf knapp das Nachsehen. Größter Star im Kader ist der 21-jährige Steven Bergwijn. Der Flügelstürmer wurde zuletzt als Neuzugang bei den Bayern gehandelt.

Veilchen im Glück

Die ungesetzte Austria durfte die Auslosung zufrieden verfolgen. Der Verlierer aus Viktoria Pilsen gegen Olympiakos Piräus, Feyenoord Rotterdam oder Duelle mit Torino oder Hapoel Beer-Sheva wären ebenfalls möglich gewesen. So spielen die Favoritner entweder gegen Irlands Liga-Dritten Shamrock oder die favorisierten Zyprer. Apollon erreichte in der vergangenen Saison Platz drei und war in der Auslosung das gesetzte Team. Das Zweitrunden-Hinspiel findet am Donnerstagabend in Dublin statt.

"Das Ziel ist der Aufstieg, und genau so werden wir an diese Aufgabe herangehen - mit einem idealen Spiel ist jeder Gegner schlagbar. Wir werden uns auf beide Gegner ganz gezielt und sehr intensiv vorbereiten", sagte Austria-Trainer Christian Ilzer. Sportdirektor Ralf Muhr sprach von einer "sportlich machbaren Hürde". Im Fall des Aufstiegs würde noch ein Play-off um den Einzug in die Gruppenphase warten.

Limassol stand vergangenes Jahr in der Europa-League-Gruppenphase, eroberte gegen Eintracht Frankfurt, Lazio Rom und Olympique Marseille immerhin sieben Punkte.

In der Mannschaft stehen zahlreiche Legionäre aus Spanien, Argentinien oder Frankreich. Mit Verteidiger Attila Szalai steht auch ein ehemaliger Rapid-Nachwuchsspieler im Kader.
 

"Meister-Weg":

CFR Cluj/Maccabi Tel Aviv - Celtic Glasgow/Nomme Kalju Tallinn
Sutjeska Niksic (MNE)/APOEL Nikosia - Dundalk FC (IRL)/Karabach Agdam (AZE)
PAOK Saloniki - Ajax Amsterdam
Saburtalo Tiflis/Dinamo Zagreb - Ferencvaros Budapest/FC Valletta
Roter Stern Belgrad/HJK Helsinki - The New Saints (WAL)/FC Kopenhagen
NK Maribor/AIK Stockholm - BATE Borisow/Rosenborg Trondheim

"Liga-Weg":

PSV Eindhoven/FC Basel - LASK
Basaksehir Istanbul - Viktoria Pilsen/Olympiakos Piräus
FK Krasnodar - FC Porto
FC Brügge - Dynamo Kiew

Sieger in den Play-offs (4. und letzte Qualifikationsrunde, 20./21. bzw. 28./29. August) - Auslosung am 5. August

Verlierer in der Europa-League-Gruppenphase

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