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Atletico Madrid und PSG stehen im Champions-League-Semifinale

Barcelonas Aufholjagd in Madrid blieb unbelohnt, starke Liverpooler schaffen kein Tor gegen Paris.
UEFA Champions League - Quarter Final - Second Leg - Atletico Madrid v FC Barcelona

Ein 0:2 im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales? Klare Sache? Mitnichten. Sowohl Barcelona als auch Liverpool wollten sich nach der Niederlage im Hinspiel nicht geschlagen geben. Dennoch, die Geschichte sprach dagegen, vor allem im Falle von Barcelona: Denn von 194 Teams hatten in der Meistercup-K.o.-Phase erst zwei die Aufholjagd nach einem Heim-0:2 erfolgreich beendet. 

Barça wurde nicht belohnt - 2:1

Barcelona wollte das aber nicht gelten lassen. Gleich in der ersten Minute hatte Lamine Yamal bereits die Chance auf den Anschlusstreffer. Kurz darauf folgte dieser dann auch (4.). Ferran Torres erhöhte mit dem 2:0 auf den Gesamtscore von 2:2 (24.) in beiden Fällen machte Ex-Barca Verteidiger Lenglet keine gute Figur. 

Doch die Spieler von Atletico wollte keineswegs Statisten bleiben, in Person von Ademola Lookman trafen die Hausherren zum 1:2.  

Nach der Pause hätte Lookman nach einem sensationellen Umschaltmoment von Julian Alvarez beinahe noch einmal nachgelegt (53.), dann fiel das vermeintliche 3:1 durch Ferran Torres. Doch Schiedsrichter Turpin, der vorher einen Yamal-Elfer nicht gegeben hatte, entschied nach VAR-Intervention auf Abseits von Torres.

Eine Schuss von Dani Olmo nach fabelhafter Vorarbeit von Yamal war zu hoch (65.), doch Barcelona gab nicht auf. 

Der Dämpfer kam nach einem Vorstoß von Alexander Sorloth, der von Eric Garcia weit vor dem Strafraum gehalten wurde. Die gelbe Karte des Schiedsrichters war dem VAR zu wenig. Garcia als letzter Mann sah dann doch Rot (78.). Wie im Hinspiel musste Barcelona das Spiel zu zehnt beenden. 

Ronald Araujo hatte per Kopf noch die Chance zum 3:1, doch er traf nicht. (90.+7).

Atletico steht mit einem Gesamtscore von 3:2 das erste Mal seit 2017 im Halbfinale der Champions League.

Kein Happy End in Anfield - 0:2

In Liverpool startete PSG so, wie es sich eigetnlich der LFC erhofft hatte: mit viel Tempo und Zug zum Tor. Die größte Chance für die Gastgeber in Halbzeit eins hatte Kapitän Virgil Van Dijk nach einer Flanke vom eingewechselten Mohamed Salah. Doch Marquinhos grätschte in allerletzter Sekunde noch vor den Fuß des Liverpool-Verteidigers Van Dijk, wofür er ein fachkundiges und anerkennendes „Nice“ vom Niederländer zu hören bekam. 

Van Dijk selbst war dabei gewesen, als die Reds vor sieben Jahren im Halbfinale ein 0:3 gegen den FC Barcelona drehte – und später den Titel holten. Doch heute sollte es kein Happy End geben.

In Hälfte zwei hatte Cody Gakpo die erste Chance auf den Anschlusstreffer (49.), direkt danach Joe Gomez per Kopf. Liverpool zeigte mehr Dominanz und Spielfreude in der Regenschlacht in Anfield. Doch vor dem Abschluss wurde es im PSG-Strafraum immer zu eng. 

Eng wurde es auch, als Alexis MacAllister dort durch Willian Pacho zu Fall gebracht wurde (64.) doch der VAR korrigierte den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Mariani wieder. 

Dieses wichtige Liverpool-Tor wollte einfach nicht fallen, stattdessen traf Ousmane Dembele für PSG –  wie aus dem Nichts vom Sechzehner. In der Schlussphase legte er noch ein zweites Tor nach (90.+2).

Die Statistiken, vor allem in der zweiten Hälfte, sprachen für Liverpool. Doch am Ende zählen die Tore. Liverpool scheidet mit dem Gesamtscore von 0:4 aus der Königsklasse. 

In der Premier League kämpft der Tabellenfünfte um die erneute Champions-League-Qualifikation. Im FA-Cup ist das Team von Arne Slot ebenso im Viertelfinale ausgeschieden wie nun in der Champions League. 

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