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07.10.2018

Rekordserie ausgebaut: Salzburg gewinnt auch 10. Liga-Match

Der Tabellenführer setzt mit einem 2:1-Sieg in Graz seine Erfolgsserie fort.

2016 und 2017 hatte Sturm den Salzburgern in Graz jeweils die erste Saisonniederlage zugefügt. Am Sonntag gelang das nicht. Im Gegenteil: Der Tabellenführer feierte im zehnten Bundesligaspiel den zehnten Sieg und liegt nun schon neun Punkte vor dem Tabellenzweiten St. Pölten.

Salzburg-Trainer Rose hat zum Abschluss der dritten englischen Woche kräftig rotiert. Sieben neue Spieler begannen im Vergleich zur Startelf beim 3:1 in der Europa League gegen Celtic. Sturm-Coach Vogel hatte Beton angerührt. Mit acht Defensivspielern sollte die Salzburger Offensive gebremst werden. Wirklich gelungen ist das nicht.

Überlegen

Der Tabellenführer war auch mit der extrem veränderten Mannschaft von der ersten Minute an drückend überlegen. Und hätte früh in Führung gehen müssen: Daka, im 4-3-3 als linker Stürmer aufgeboten, setzte sich sehenswert gegen Routinier Koch durch, seinen Stangl-Pass konnte der völlig freistehende Gulbrandsen aber nicht verwerten (6.).

Besser machte es der Norweger dann in der 28. Minute: Der dieses Mal als rechter Stürmer aufgebotene 26-Jährige ließ Sturm-Verteidiger Maresic stehen und traf. Unhaltbar war Gulbrandsens Schuss für Keeper Siebenhandl allerdings nicht (28.). Salzburg war auch nach dem 1:0 besser, verteilte kurz vor der Pause allerdings ein Gastgeschenk, das Zulj dankend annahm: Lainer hatte so lässig geklärt, dass sich Daka gegen Koch nur mit einem Foul an der Strafraumgrenze helfen konnte. Der Teamspieler trat den Freistoß hart, aber nicht platziert. Keeper Stankovic zeigte überhaupt keine Reaktion – 1:1 (43.).

Heber per Kopf

Nach der Pause war Sturm besser im Spiel, aber die Gäste gingen neuerlich in Führung: Nach einem Eckball von Junuzovic hatte Lainer per Kopf verlängert. Der Ball segelte über Siebenhandl ins lange Eck (53.).

Nach der neuerlichen Führung setzte Salzburg erneut nicht nach, versuchte den Vorsprung nur zu verwalten. Die Grazer kamen immer besser ins Spiel. Und in der 80. Minute fast zum Ausgleich: Der eingewechselte Pink zwang Stankovic zu einer Glanzparade.

Nach dem 1:2 versuchten es die Grazer mit der Brechstange. Vogel brachte nach Pink und Eze mit Grozurek einen dritten neuen Offensivspieler. Eine richtige Chance auf den Ausgleich hatte Sturm aber nicht. Salzburg war im Konter gefährlicher. Der eingewechselte Wolf ließ die Topchance auf das 3:1 aus, scheiterte an Siebenhandl (90.).