Admira-Trainer Ernst Baumeister

© APA/DIETMAR STIPLOVSEK

Bundesliga
08/24/2015

Die Admira will auf dem Boden bleiben

Die Südstädter sind ungeschlagener Tabellenzweiter, große Töne werden aber nicht gespuckt.

Admira Wacker Mödling steht auch nach der sechsten Runde der Bundesliga ohne Niederlage da. Der vor Saisonbeginn als erster Abstiegskandidat gehandelte Vorletzte der vergangenen Saison besiegte am Sonntagabend den SCR Altach auswärts 2:1 (1:0). Damit liegen die Niederösterreicher als Tabellenzweiter weiterhin nur zwei Zähler hinter dem ebenfalls noch ungeschlagenen Spitzenreiter Rapid.

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Admira-Trainer Ernst Baumeister bleibt aber trotzdem Realist. "Jeder Punkt, den wir machen, ist weiterhin gegen den Abstieg. Wenn wir nach 30 Runden so viele Punkte vorne sind, dann können wir über was anderes reden, aber jetzt ist das noch zu früh", betonte der 58-Jährige in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender Sky Sport Austria.

Auch Admira-Torschütze Christoph Schößwendter ordnete den vierten Sieg im sechsten Liga-Match richtig ein. "Das Einzige, was heute für uns spricht, ist das Ergebnis und eine unglaubliche Moral und kämpferische Leistung. Wir haben die Führung mit Haut und Haaren verteidigt. Dass es heute nicht ganz so verdient ist, hat jeder gesehen", gestand der Innenverteidiger.

Baumeister pflichtete ihm bei. "So ein Spiel gewinnt man nicht sehr oft, das kann auch ins Auge gehen. Wir haben den Fehler gemacht, Altach das Spiel zu überlassen, in der zweiten Halbzeit sind wir dann zu tief gestanden, aber glücklicherweise ist Altach nicht viel eingefallen", sagte der Ex-Austrianer zum Match, in dem sein Team nach dem Gelb-Rot-Ausschluss von Innenverteidiger Markus Wostry (73.) rund 20 Minuten in Unterzahl spielen musste.

Rote Laterne

Trotzdem gelang Louis Ngwat-Mahop erst in der 93. Minute der Anschlusstreffer für die Vorarlberger, die nur drei Tage nach der bitteren 0:1-Heimniederlage im Europa-League-Play-off gegen Belenenses Lissabon mit drei Punkten ans Tabellenende der Bundesliga zurückfielen. Trainer Damir Canadi nahm das aber nicht weiter tragisch und gratulierte seinen Mannen zu einer "überragenden Leistung" in der sechsten englischen Woche. "Das Spiel ging nur in eine Richtung. Wir waren zweimal unachtsam und haben dann die Tore auch kassiert, leider haben wir uns nicht belohnt", meinte der Wiener.

Ob der Altach-Coach noch neue Spieler erhält, hängt vor allem vom Rückspiel am Donnerstagabend in Lissabon ab. "Es gibt Gespräche mit möglichen Neuverpflichtungen, wir hören uns schon um. Es ist wichtig abzuwarten, ob wir in die Gruppenphase der Europa League kommen, sonst sind wir gut aufgestellt. Aber wenn sich die Situation ergibt, dann werden wir vielleicht noch etwas unternehmen", erklärte Sportdirektor Georg Zellhofer.

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