Sport | Fußball
04.07.2018

Barcelona dementierte Kauf von Teil-Leber für Abidal

Beim neuen Sportdirektor der Katalanen war 2011 ein Tumor an der Leber diagnostiziert worden.

Der FC Barcelona hat vehement Berichte zurückgewiesen, wonach Sportdirektor Eric Abidal im Zuge seiner Krebserkrankung eine illegal erworbene Teil-Leber transplantiert bekommen haben soll. Zuvor hatte das Portal "El Confidencial" geschrieben, die Polizei habe Telefonate des früheren Club-Präsidenten Sandro Rosell abgehört, in denen dieser zugegeben habe, das Transplantat illegal gekauft zu haben.

"Der FC Barcelona dementiert kategorisch jede Unregelmäßigkeit, wie es auch schon der Betroffene selbst und die Verantwortlichen des Hospital Clinic Barcelona getan haben", hieß es am Mittwoch auf der offiziellen Webseite des spanischen Fußballmeisters. Der Bericht schade "der Ehre von Eric Abidal, allen an der Transplantation beteiligten Seiten, dem FC Barcelona und seinem Ex-Präsidenten Sandro Rosell", hieß es in dem Club-Statement weiter.

Während seiner aktiven Zeit als Abwehrspieler bei den Katalanen (2007-2013) war bei Abidal 2011 ein Tumor an der Leber diagnostiziert worden. Dieser wurde zunächst problemlos entfernt. Im April 2012 musste sich der französische Nationalspieler dann aber doch einer Organtransplantation unterziehen. Fast genau ein Jahr später feierte er sein Comeback. 2014 beendete Abidal seine aktive Karriere. Anfang Juni wurde er zum neuen Sportdirektor seines Ex-Clubs bestellt.