Sport | Fußball 13.04.2018

Aus für Pyrotechnik? Die Entscheidung wurde vertagt

© Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Vor 5 Wochen wurde das Ende der Ausnahmegenehmigung angekündigt. Nach Gesprächen zwischen Liga und Politik ist alles offen.

Keine Pyrotechnik mehr in Österreichs Bundesliga-Stadien! Das war der Plan von Peter Goldgruber (Generalsekretär im Innenministerium) und Karl Mahrer (ÖVP-Polizeisprecher). Nachdem der KURIER am 9. März berichtet hatte, dass die üblichen Ausnahmeregelungen per Erlass gestoppt werden sollen, war die Aufregung groß.

Bundesliga-Vorstand Ebenbauer meinte, dass es eine legale Möglichkeit für Pyrotechnik geben sollte. Vereine mit größeren Fanszenen (Rapid, Sturm, Austria) argumentierten ebenfalls gegen ein Verbot.

Und fünf Wochen später? Ist noch nicht entschieden, wie es weitergeht. Die neue Regierung dürfte von der massiven Kritik an ihren Plänen überrascht worden sein.

Gesprächsrunden

Die Bundesliga hat in mehreren Gesprächsrunden mit dem Sport- und Innenministerium betont, „dass das Ziel sein müsste, effektive Maßnahmen zur Vermeidung illegaler Pyrotechnik zu setzen und nicht durch ein generelles Verbot mehr Illegalität zu schaffen“.

Die politischen Entscheidungsträger haben daraufhin der Bundesliga angekündigt, weitere gemeinsame Termine vereinbaren zu wollen, ehe es eine Entscheidung zum „Thema Pyro“ geben wird.

( kurier.at ) Erstellt am 13.04.2018