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Sport Fußball
12/06/2019

Aufsteiger WSG Tirol: Die große Sehnsucht nach der Winterpause

Die Tiroler haben sechs der letzten sieben Partien verloren und befinden sich im freien Fall. Jetzt wartet Salzburg.

von Christoph Geiler

Natürlich hat Thomas Silberberger die eine oder andere Idee auf Lager, wie Aufsteiger WSG Tirol am Samstag Meister Salzburg stoppen könnte. Dummerweise lassen sich viele seiner Pläne nicht in die Tat umsetzen. Wenn der Coach des Tabellenvorletzten zum Beispiel ankündigt, "hinten einen Autobus rein stellen zu wollen".

Wobei: So desolat wie sich die Wattener in den vergangenen Wochen präsentierten, würde möglicherweise sogar ein Autobus im Tor nicht zu einem Punktegewinn verhelfen. Der Aufsteiger befindet sich im freien Fall und mittlerweile scheint es nicht unwahrscheinlich, dass der aktuell Tabellenvorletzte mit der roten Laterne überwintert.


Dabei schiene ja die Gelegenheit günstig, dem Meister und Titelfavoriten aus Salzburg ein Haxerl zu stellen. In den letzten beiden Runden hatten sich die Salzburger gegen die Abstiegskandidaten St.Pölten (2:2) und Admira (1:1) Ausrutscher geleistet, dazu wartet am Dienstag das "Spiel des Jahres" in der Champions League gegen den FC Liverpool.

"Wenn wir dort was holen wollen, dann werden wir trotzdem sehr viel Glück brauchen", weiß WSG Tirol-Trainer Thomas Silberberger. Vor allem aber werden die Tiroler einmal ihre haarsträubenden individuellen Fehler abstellen müssen, die sich wie ein roter Faden durch die letzten Wochen ziehen. Das Problem: "Bei uns macht immer ein anderer Spieler einen Bock", sagt der Coach. "Das ist offenbar ansteckend."

Verständlich, dass man bei den Wattenern die Winterpause herbei sehnt. Einerseits um die Akkus aufzuladen, andererseits um die Mannschaft zu adaptieren. Nach den letzten Wochen mit sechs Niederlagen in sieben Partien sind bei WSG Tirol alle zur Erkenntnis gekommen, dass einige Spieler nicht für die Bundesliga geeignet sind. Dementsprechend will der Klub im Winter auch aufrüsten. "Es sind schon interessante Spieler auf dem Markt", sagt Thomas Silberberger, "allerdings müssen wir im Gegenzug auch schauen, dass wir Leute weg kriegen. Ich kann keinen 30-Mann-Kader brauchen."

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