FC Red Bull Salzburg vs LASK Linz

Salzburg-Torhüter Cican Stankovic verplapperte sich.

© Agentur Diener / Juergen Wassmuth

Sport Fußball
02/17/2020

19. Bilanz vor der Trennung: Ein Eigentor des Salzburg-Keepers

Was fiel in der 19. Runde der Bundesliga-Saison 2019/'20 positiv auf? Was blieb hingegen negativ in Erinnerung?

von Stephan Blumenschein

Der KURIER lässt auch in dieser Saison, in der die Bundesliga erneut nach 22 Runden in eine Meister- und eine Qualifikationsgruppe geteilt wird, am Montag das jeweilige Wochenende Revue passieren. Was fiel in der 19. und ersten Runde im Jahr 2020 positiv auf, was hingegen negativ?

+ Linzer Auswärtsauftritte: Es ist ein mehr als bemerkenswerter Rekord, den der LASK seit Freitagabend hält:  Als erstes Bundesliga-Team überhaupt gewannen die Linzer die ersten zehn Auswärtsspiele einer Saison. Am Freitag gab es ein 3:2 in der Red-Bull-Arena – für die Salzburger war es  die erste Heimniederlage in der Bundesliga nach 53 Partien. LASK-Coach Valerien Ismael machte der erste Ligaerfolg eines Gästeteams in Salzburg seit dem 1:0 der Admira am 27. November 2016 „stolz“.

+ Wolfsberger Debütanten: Nicht wenige dachten, dass der WAC nach den Winterabgängen vieler Stammspieler wie Anderson Niangbo, Marcel Ritzmaier oder Michael Sollbauer unter dem neuen Trainer Ferdinand Feldhofer sportiche Probleme bekommen könnte. Nimmt man den 3:0-Heimsieg gegen Hartberg im ersten Frühjahrsspiel als Maßstab, spricht nichts dafür. Die Neuzugänge zeigten schon bei ihrem Debüt Klasse. Und besonders das Duo Milos Jojic als Vorbereiter und Shon Weissman als Vollstrecker könnte zu einem absoluten Plus für die Wolfsberger werden, die sich mit dem Sieg auch endgültig für die Meistergruppe qualifizieren konnten.

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+ Admiras Aufholjagd: Am Ende durfte Felix Magath doch noch halbwegs zufrieden die Heimreise nach München antreten. Der neue Fußballchef von Admira-Klubbesitzer Flyeralarm sah von der Tribüne der St. Pöltner NV-Arena, wie die Südstädter nach einem 0:2-Rückstand doch noch einen Punkt holten. Das 2:2 fiel in der 91. Minute: Kerschbaum, der in der St. Pöltner Akademie ausgebildet wurde, war zur Stelle. Kurios: Im ersten Saisonduell in der Südstadt hatte der SKN in der Nachspielzeit zum 1:1 ausgeglichen. Der damalige Torschütze war mit Ouedraogo übrigens ein ehemaliger Admira-Spieler.

- Salzburger Serienende: Natürlich kann man nach 53 ungeschlagenen Heimspielen in Folge auch einmal zu Hause verlieren. Nur das alleine wäre kein Beinbruch. Die Art und Weise, wie der Serienmeister gegen den LASK am Freitag im Bundesliga-Hit mit 2:3 verloren hat, sollte den Verantwortlichen zu denken geben. Natürlich hätte die Partie anders verlaufen können, hätte der Winterkönig eine der vielen Chancen in den ersten 15 Minuten verwertet und wäre in Führung gegangen anstatt zehn Minuten später aus dem Nichts 0:2 in Rückstand zu liegen. Aber das ist Theorie. Fakt ist, dass die Linzer in der zweiten Hälfte Salzburg nicht mehr ins Spiel kommen ließen und selbst nach dem 2:3 in der 81. Minute nicht wankten.

- Stankovic-Kritik: Wenn sie ihn gefragt hätten, hätte er im Jänner Erling Haaland und Takumi Minamino nicht verkauft. Das sagte Salzburg-Keeper Cican Stankovic nach dem 2:3 seiner Mannschaft am Freitag gegen den LASK in der Mixed Zone. Wie er die beiden Verkäufe verhindern hätte wollen, das blieb der 27-Jährige schuldig. Da beide Spieler Ausstiegsklauseln hatten, hätte sich auch er wohl schwer getan. Stankovic hatte gegen die Linzer übrigens nicht seinen besten Tag erwischt - ganz anders als sein Gegenüber Alexander Schlager. Der LASK-Keeper entschied vor den Augen von Teamchef Franco Foda das Fernduell der beiden Teamkeeper klar für sich.

- Sturms Auftritt: Es könnte noch eng werden für die Grazer im Kampf um einen der begehrten Startplätze in der Meistergruppe. Gegen Mattersburg setzte es eine 1:2-Heimniederlage - nach einer katastrophalen ersten Spielhälfte. „Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten heute eine sehr neue Aufstellung, wussten aber davon schon die ganze Vorbereitung und haben seit Wochen gezielt darauf hingearbeitet. Unter dem Strich ist uns wenig gelungen", meinte Trainer Nestor El Maestro, der einige Spieler ersetzen musste.

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