Marek Hamsik ließ sich für das Tor zum 2:0 bejubeln.

© APA/AFP/FRANCOIS LO PRESTI

Fußball
06/15/2016

Slowakei rettet Sieg gegen Russland über die Zeit

Marek Hamsiks Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 hat das Potential zum schönsten Tor des Turniers.

Vor dem Spiel wurde vor allem über die Hooligans und den möglichen Ausschluss von Russland aus dem EM-Turnier diskutiert.

Beim Anpfiff der Partie RusslandSlowakei stand dann das Stadion-Dach in Lille im Fokus, weil es als Schutz vor dem Regen geschlossen wurde.

In der Anfangsphase rückte die russische Offensive in den Mittelpunkt, weil wesentlich mehr nach vorne versucht wurde als noch beim glücklichen 1:1 gegen England zum Auftakt.

Und am Ende jubelten die Slowaken über ein 2:1 und ihren ersten Sieg in der EM-Geschichte.

Unter Beobachtung

Über dem Stadion kreisten immer wieder Hubschrauber, schwer ausgerüstete Polizisten patrouillierten in Lille. Dort zeigten auch Polizisten aus der Slowakei und Großbritannien Präsenz. Bis auf bengalische Feuer nach dem Tor der Russen sollte die erwünschte positive Wirkung auch eintreten.

Neben Rapid-Goalie Jan Novota hatten drei Spieler auf der Ersatzbank Platz genommen, die beim 1:2 gegen Wales noch eingelaufen waren: der Ex-Salzburger Svento und die beiden Pilsner Hrosovsky und Duris. Sie sahen beim zweiten „Hallenspiel“ in der EURO-Geschichte (nach dem Eröffnungsspiel in Polen 2012) aktive Russen. Bei der ersten Möglichkeit fiel der Kopfball von Dsjuba zu schwach aus (23.). Die beste Chance vergab Smolow (28.).

Effizienter waren die Slowaken. Ein weiter Pass in Minute 32 von Hamsik sollte reichen, um die Abwehr erstmals aufzureißen. Mit einem Haken von Weiss war es um die Gegenwehr der steifen Defensive endgültig geschehen. Der Katar-Legionär setzte den Ball ins Eck – 1:0.

Die letzte Aktion vor der Pause brachte das Highlight: Einen kurz abgespielten Eckball nutzte Hamsik zu einem spektakulären Schuss ins lange Kreuzeck – 2:0 (45.).

Die russische Offensive in Hälfte zwei ließ auf sich warten. Erst eine schöne Vorarbeit von Schatow brachte Gluschakow in Stellung, der einköpfelte (80.). Danach wackelten die Slowaken, retteten aber die drei Punkte.

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