2019 Gesamtdritter der Tour de Suisse: Patrick Konrad

© EPA/URS FLUEELER

Sport
04/21/2020

Eine virtuelle Tour de Suisse für Profis und für Hobbysportler

Am Mittwoch starten die Digital Swiss 5 auf verkürzten Originaletappen, und nach den Profis sind die jeweils Amateure dran

Wenn schon auf den Straßen nicht um die Wette gefahren werden kann in Zeiten der Pandemie, so geht das zumindest virtuell. Nach der Flandern-Rundfahrt (Sieger Greg Van Avermaet), dem internen Kräftemessen des britischen Teams Ineos um die Ex-Tour-de-France-Sieger Chris Froome und Geraint Thomas (etwas überraschend gewann Rohan Dennis) sowie dem eCycling-Cup mit einigen österreichischen Assen geht es ab Mittwoch richtig hoch hinaus.

Alle World-Tour-Teams, die für die Tour de Suisse gemeldet hatten, sind dann fünf Tage lang jeweils ab 17 Uhr im Wettstreit bei den Digital Swiss 5. Fünf verkürzte Originaletappen werden als Einzelrennen absolviert, jeweils drei Profis pro Mannschaft sind pro Etappe am Start. Der deutsche Rennstall Bora-hansgrohe schickt den Tour-de-Suisse-Vorjahresdritten Patrick Konrad sowie seine österreichischen Teamkollegen Patrick Gamper und Lukas Pöstlberger daheim auf die Walze, das südafrikanische Team NTT bietet unter anderem Michael Gogl auf und Bahrain McLaren hat Hermann Pernsteiner in seinen Kader berufen.

Besorgter Olympiasieger

Passen muss hingegen Greg Van Avermaet, der belgische Olympiasieger vom krisengebeutelten polnischen Team CCC klagt seit einer realen Ausfahrt auf dem Mountainbike über Knieprobleme. „Ich glaube, ich hatte eine schlechte Position auf dem Rad. So etwas passiert mir ansonsten in der Wintersaison häufiger, wenn ich im Training zu viele Sachen mache, die mein Körper nicht gewohnt ist. In der regulären Saison auf dem Rennrad passiert das nicht.“

Auf den Besuch beim Arzt verzichtet Van Avermaet, wie er der belgischen Tageszeitung De Morgen sagte: „Ich will mich nicht anstecken. Ich kenne ein paar Leute bei uns in der Gegend, die keine Vorerkrankungen hatten und dann das Coronavirus erwischt haben – denen ist es richtig schlecht gegangen.“

Zu sehen ist die virtuelle Tour de Suisse im Internet (www.digital-swiss-5.ch), für Fans bietet sich nach vorheriger Anmeldung auf der Seite zudem die Möglichkeit, die Etappen der Profis nachzufahren. Jeweils um 19 Uhr werden diese Amateur-Bewerbe von Mittwoch bis Sonntag gestartet, außerdem sind Preise ausgelobt.

Ermöglicht wird das Ganze durch die Software der tschechischen Rad-Plattform www.rouvy.com – die Strecken wurden mithilfe von realen Videoaufnahmen gestaltet, was ein realitätsnahes Erlebnis bringen soll.STS

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