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Aktuell die Nummer fünf der Welt: Dominic Thiem

© APA/AFP/GLYN KIRK / GLYN KIRK

Sport
12/12/2019

Dominic Thiem schafft es unter die Top 10 des Jahrzehnts

Für ein internationales Magazin zählt der Österreicher zu den besten Tennisprofis der vergangenen zehn Jahre.

von Philipp Albrechtsberger

An Auszeichnungen ist Dominic Thiem mittlerweile gewöhnt. Die jüngste dürfte den 26 Jahre alten Niederösterreicher, der sich gegenwärtig in Miami auf die Saison 2020 vorbereitet, aber besonders freuen. Die Experten des internationalen Online-Magazins Tennis.com wählten die Nummer fünf der Welt unter die zehn besten Spieler des abgelaufenen Jahrzehnts.

"Mitte des Jahrzehnts kam Thiem als erstklassiger Sandplatzspieler in die Weltspitze. Als er aber zu einer tragenden Säule der Top 10 aufstieg, zeigte der Österreicher, dass er kein eindimensionaler Spieler mehr ist."

Das Fachmagazin in seiner Begründung

Besonders beeindruckt zeigte sich das Magazin von der Entwicklung Thiems gegen die großen drei der Branche (Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic). Bei der Auswahl der Top 10 orienierte man sich nicht nur an den Ergebnissen und Statistiken, sondern auch daran, welchen sportlichen Einfluss ein Spieler auf den Tennissport gehabt hat.

Es ist in jedem Fall ein illustrer und namhafter Kreis, in den es Thiem damit geschafft hat. In der Bildergalerie sehen Sie, mit wem sich der Österreicher die Ehre teilen darf.

10. Dominic Thiem (AUT)

Bemerkenswert bei der Kür des Österreichers ist, dass er der mit Abstand jüngste Profi in den Top 10 ist. Erst Mitte des Jahrzehnts gelang ihm der Durchbruch.

9. Juan Martín del Potro (ARG)

Trotz zahlreicher Verletzungen schaffte es der US-Open-Sieger von 2009 mehrmals zurück. 2018 stand er in New York noch einmal im Endspiel, 2016 holte er mit Argentinien den Daviscup.

8. Tomas Berdych (CZE)

Trotz der Dominanz von Federer, Nadal, Djokovic und Andy Murray schaffte es der Tscheche sechs Mal in ein Grand-Slam-Halbfinale. Dazu kamen zwei Daviscup-Triumphe. Ende 2019 zog der Allrounder einen Schlussstrich unter seiner Karriere

7. David Ferrer (ESP)

Der ganz große Erfolg blieb dem Grundlinienspezialisten zwar verwehrt, dennoch gehörte der Spanier von 2010 bis 2015 am Saisonende jeweils zu den Top 10. Insgesamt gewann er 21 ATP-Turniere.

6. Marin Cilic (CRO)

Der Sieg bei den US Open 2014 sowie die Finalteilnahmen in Melbourne 2018 und Wimbledon 2017 beweisen die Klasse und Konstanz des Aufschlagriesen.

5. Stan Wawrinka (SUI)

Im Schatten von Federer entwickelte sich auch ein zweiter Schweizer zu einem absoluten Topspieler. Nur die Trophäe von Wimbledon fehlt Wawrinka in seiner Grand-Slam-Sammlung.

4. Andy Murray (GBR)

Ein Schotte musste kommen, um die Briten zu erlösen. Nach 76 Jahren hatte das Mutterland erstmals wieder einen Grand-Slam-Sieger (US Open 2012). 2013 und 2016 ließ der zweifache Olympiasieger emotionale Triumphe in Wimbledon folgen.

3. Roger Federer (SUI)

Auch im hohen Profialter weiß der Schweizer die Tenniswelt zu verzücken. Mittlerweile hält der 38-Jährige bei 103 ATP-Titeln und zwanzig Major-Trophäen.

2. Rafael Nadal (ESP)

Mit 19 Grand-Slam-Siegen ist die aktuelle Nummer eins der Welt Rekordmann Federer auf den Fersen. Vor allem auf Sand und bei den French Open (12 Turniersiege) kaum zu schlagen.

1. Novak Djokovic (SRB)

15 seiner 16 Grand-Slam-Titel gewann der Serbe seit 2011, womit er dem Jahrzehnt klar seinen Stempel aufdrückt. Zudem ist er der erste Tennisprofi, der alle neun Masters-1000-Turniere zumindest einmal gewinnen konnte.

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