Premiere: Alex Wall erzielte das erste Powerplay-Tor der Wiener in dieser Saison

© DIENER / Eva Manhart

EISHOCKEY
09/27/2019

Die Capitals brechen den Powerplay-Bann: 4:1-Sieg in Bozen

Im fünften Saisonspiel treffen die Wiener doppelt im Überzahlspiel. Salzburg besiegt Graz mit 3:1, Innsbruck - KAC 0:1.

Lange hat es gedauert, doch im fünften Spiel haben die Vienna Capitals endlich ihr erstes Powerplay-Tor in der neuen Saison erzielt: Wall war am Freitagabend in Bozen erfolgreich (1:2/31. Minute), und weil’s so schön war, legte Holzapfel in der 50. Minute noch eines zum Endstand von 1:4 nach.

Nur kurz waren die Wiener in Bedrängnis, nachdem Sylvestre die Führung durch Kichton (25.) ausgeglichen hatte (28.), doch nur zwei Minuten nach Walls Erfolg stellte Loney bereits auf 3:1 zu Gunsten der Capitals.  Sein Treffer war eigentlich auch ein Powerplay-Tor, war die Strafe für Bozen doch exakt in jener Sekunde zu Ende, da der Puck ins Netz rauschte. Für die Wiener war es der 500. Sieg im Grunddurchgang.

Am Samstag spielen sie in Innsbruck (17.30), und die Tiroler hielten  gestern gegen Meister KAC lange mit   – erst vier Sekunden vor der Schlusssirene gelang Haudum der Treffer zum 1:0-Erfolg der Kärntner.

Salzburg erwischte gegen Graz einen Traumstart und ging bereits nach 61 Sekunden in Führung, Herburger fälschte einen Pallestrang-Schuss zum 1:0 ins Tor ab. Den zweiten Treffer legte drei Minuten nach der ersten Drittelpause Chad Kolarik nach. Die Grazer nutzten hingegen rechtzeitig noch vor Ende des Mitteldrittels ein Powerplay zum 1:2 durch David Aslin (38.). Vier Minuten nach Wiederbeginn stellte Herburger in Überzahl mit seinem zweiten Treffer den Zweitoreabstand aber wieder her, bei dem es auch bleiben sollte - 3:1.

In Villach war es nach torlosem Startdrittel Martin Ulmer, der zu Beginn des zweiten Abschnitts die Weichen mit einem Doppelpack auf Sieg stellte. Der Stürmer traf innerhalb von nur eineinhalb Minuten zweimal. In der 37. Minute erhöhte Lahti vorentscheidend auf 3:0. Fehervar gelang im Schlussabschnitt noch das 1:3, zu mehr reichte es für die Ungarn aber nicht mehr.

Dornbirn geriet gegen Znaim früh 0:1 in Rückstand, zwei weitere Gegentore sorgten bereits zur Mitte des ersten Abschnitts für klare Verhältnisse zugunsten der Gäste aus Tschechien. Durch das 1:3 von Pöschmann nach einer halben Stunden schöpften die Vorarlberger noch einmal Hoffnung, die Wende blieb aber aus.

Spielfeld-Diskussionen

Derweil sorgt die Entscheidung des Weltverbandes IHHF für Diskussionen:  Bei den Weltmeisterschaften 2022 in Finnland, 2023 in Russland und 2024 in Tschechien werden die Spielfelder verkleinert und an jene  der nordamerikanischen NHL angepasst (60 x 26 statt 60 x 30 Metern wie in Europa).

EBEL-Manager Christian Feichtinger fürchtet, dass der Zwang zu Umbauten in Europa  kommt – und warnt: „Es  wären zig Millionen Euro an  Investitionen nötig, um das alles anzupassen.“

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.