St. Pölten schlägt Mattersburg im Abstiegskampf

Maskenmann Maierhofer blieb gegen St. Pölten torlos.
Der Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf bringt wichtige Punkte.

Neun Ligaspiele in Folge hatte St. Pölten gegen Mattersburg nicht gewonnen. Umso wichtiger war das 1:0 für den SKN am Samstag: Der Abstand auf den Letzten Ried beträgt nun vier Punkte.

Bundesliga - 33. Runde
Red Bull Salzburg - Rapid Wien 1:0 (0:0)
Austria Wien - SV Ried 3:0 (3:0)
SKN St. Pölten - SV Mattersburg 1:0 (0:0)
Admira Wacker - Wolfsberger AC 3:2 (1:1)
SCR Altach - Sturm Graz So., 16.30 Uhr

Die 22 Akteure auf dem Rasen hatten sich eine ganze Viertelstunde Anlaufzeit genommen: Außer langen Bällen und harten Zweikämpfen war nicht viel zu sehen. Beim SKN wirkte sich das Fehlen von drei Stammspielern aus.

Es folgten dafür unterhaltsamere 15 Minuten mit Chancen auf beiden Seiten. Für den SKN scheiterte Luckassen per Kopf (15.), für Mattersburg Maierhofer (17.). Auf die vergebenen Möglichkeiten der Mittelstürmer folgten jene der linken Flügelstürmer: Dieng (18.) und auch Röcher (29.) trafen das Tor nicht.

Maierhofer macht keinen Stich

Am knappsten war Petrovic dran. Der starke SKN-Verteidiger köpfelte nach einem Corner an die Latte (44.). Der erste Eckball nach der Pause endete mit dem identen Ergebnis. Nach Hubers Vorlage per Kopf kam Hartl aus nur drei Metern an den Ball, traf aber auch nur die Latte (51.).

Das spielerische Niveau war überschaubar, dafür sorgte Maierhofer für Emotionen unter den 3768 Zuschauern. Die St. Pöltner Defensive nahm den "Major" bewusst hart ran, die Kritik des Reibebaums bei Schiedsrichter Weinberger brachte ihm Gelb ein. Ebenso verwarnt wurde Huber, der den Ellbogen ausgefahren hatte. Maierhofer fürchtete eine neuerliche Gesichtsverletzung und riss sich die Schutzmaske wutentbrannt herunter. Der SKN sollte weiterhin der einzige Bundesligist bleiben, gegen den der Ex-Teamstürmer noch nie getroffen hat.

Auch der zweite Mattersburger Maskenmann regte auf: Zuerst schlug Höller (ungestraft) ins Gesicht von Pirvulescu, zehn Sekunden später versuchte er eine Schwalbe, die den Turnlehrer aber ungelenk aussehen ließ.

Goldener Standard

Nach 72 Minuten brachte der nächste ruhende, aber umso präzisere Ball von Ambichl das verdiente 1:0: Novak hatte beim Freistoß das Abseits aufgehoben, Manuel Martic köpfelte aus sieben Metern unbedrängt ein.

Auch nach dem Führungstreffer wirkten die Wölfe bissiger. So, wie es sich im Abstiegskampf gehört – mit einem Sieg in Ried könnte der Aufsteiger bereits am Samstag in Runde 34 den Klassenerhalt fixieren.

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