© APA/AFP/POOL/PETER NICHOLLS

Sport
07/10/2021

Auffällige Wetten: Zwei Wimbledon-Matches werden untersucht

Die Internationale Tennis-Untersuchungsbehörde ITIA geht Hinweisen auf mögliche Spielmanipulationen nach.

Die ITIA untersucht Hinweise von Wettanbietern, dass es beim diesjährigen Turnier in Wimbledon zu Auffälligkeiten gekommen sei. Es habe zwei derartige Hinweise gegeben, bestätigte ein Sprecher der Behörde. Alle derartigen Meldungen an die ITIA würden sehr ernst genommen, bewertet und angemessen verfolgt. Details zu betroffenen Spielen und Profis wurden nicht genannt.

Offen blieb auch, ob es einen Betrugsverdacht gibt oder andere Ursachen zu den Hinweisen führten. In den vergangenen Jahren sind immer wieder Tennisprofis vor allem aus unteren Regionen der Weltrangliste für Manipulationen oder den Versuch dazu bestraft worden. Verhängt wurden lange Sperren und Geldstrafen. Bei Grand-Slam-Turnieren wie Wimbledon gibt es selten Auffälligkeiten, ins Visier geraten eher Turniere der unteren Kategorie, bei denen es weniger Preisgeld zu verdienen gibt. Allerdings war auch bei den French Open in Paris zuletzt eine Tennisspielerin wegen des Verdachts auf Korruption und bandenmäßigen Betrugs vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

 

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