"Es ist eigentlich nicht einzusehen, warum eine christlich-soziale Partei wie die ÖVP (...) jetzt im Prinzip Diskriminierer schützt und nicht die Diskriminierten, außerhalb des Arbeitsbereichs." - ... und zweifelt beim "Levelling Up" an der Parteilinie.

© APA/GEORG HOCHMUTH

Familienfreundlichkeit
09/23/2015

Karmasin will Väterkarenz fördern

Österreich werde immer freundlicher für Familien, so das Resultat einer Untersuchung des Familienministeriums.

von Stefan Schett

Laut Aussagen des Ministeriums war Österreich 2012 noch auf Platz 7 in Europa, was Familienfreundlichkeit angeht – 2015 ist die Republik auf Platz 2. Nur Dänemark ist besser für Familien. Das sagt unter anderem eine Meinungsumfrage, die in zehn europäischen Ländern durchgeführt wurde.

Ausbau der Väterkarenz

Verbesserungsbedarf sieht Familienministerin Sophie Karmasin bei der Väterbeteiligung – bis 2025 will sie erreichen, dass 25 Prozent aller Väter auch die Karenz in Anspruch nehmen. Momentan sind es 18 Prozent. Das will sie allerdings nicht erzwingen, sondern durch eine Reform des Kindergeldes und einen „Partnerschaftsbonus“ lediglich anregen.

Große Unterschiede in der Wahrnehmung der Familienfreundlichkeit gibt es zwischen den Bundesländern. Während diese in Vorarlberg und im Burgenland als sehr hoch eingeschätzt wird, hinken Salzburg und Wien hinterher. Laut einer Market-Studie denkt jeder vierte Österreicher, Österreich sei in den letzten Jahren familienfreundlicher geworden, jeder zweite denkt, es habe sich zumindest nichts verschlechtert.

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