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Firmenübernahmen
07/16/2015

Großbritannien liegt bei Fusionen in Europa voran

Der Wert der weltweiten Firmenübernahmen stieg im ersten Halbjahr um acht Prozent an.

von Katrin Rother

Die meisten der weltweit 40.224 Übernahmen fanden in den USA statt. Genau 6238 waren es dort im ersten Halbjahr 2015. In der größten Volkswirtschaft der Welt wurden zwölf der Top 20 Fusionen und Firmenübernahmen in den vergangenen sechs Monaten angekündigt oder abgeschlossen. Auch der größte Unternehmenskauf fand im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ statt. Im Mai kaufte das US-Unternehmen Charter Communications die in New York ansässige Firma Time Warner Cable, die vor allem Kabel-TV und High-Speed-Internet vertreibt, für 78,7 Mrd. US-Dollar.

Die Datenbank Zephyr vom deutschen Bureau van Dijk, einer Firma, die Unternehmensinformationen sammelt und analysiert, trägt seit 2009 Daten von Firmenübernahmen und -fusionen zusammen. Den Wert der internationalen Übernahmen und Fusionen legte sie alleine für das erste Halbjahr 2015 auf rund 2713 Mrd. US-Dollar fest. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen vor sieben Jahren.


In Europa stieg der Wert um 61 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 und lag bei 806,5 Mrd. US-Dollar. Die Gründe dafür sind acht Transaktionen, die jeweils zehn Mrd. Dollar oder mehr ausmachten. Der größte Unternehmenskauf in Europa und zugleich der zweitgrößte weltweit war die Übernahme des britischen Gasförderers BG Group durch das britisch-niederländische Unternehmen Royal Dutch Shell für 69,7 Mrd. Dollar. Großbritannien führt die europäischen Rankings an. Nicht nur der Wert aller Übernahmen war dort am höchsten (276,6 Mrd. Dollar), es wurden auch in keinem anderen Land so viele Übernahmeverträge unterschrieben wie bei den Briten (3638). Österreich liegt mit 91 Übernahmen im hinteren Bereich der 20 verglichenen Länder – nur Luxemburg, Zypern, Griechenland, Gibraltar und Malta verzeichneten von Jänner bis Juni noch weniger Übernahmen.

Neues Ranking

Die Herausgeber der Studie stellten für das erste Halbjahr ein neues Ranking auf. Es zeigt jene 20 Finanz-Berater, die die größten Deals abwickelten. JP Morgan führt die Liste mit einem Wert der durchgeführten Übernahmen von 508,8 Mrd. US-Dollar vor Morgan Stanley und Goldman Sachs an.

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