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Geldanlegen leicht gemacht
07/14/2015

Geldanlegen leicht gemacht

Der Trend der Finanz-Startups ist für Banken und Versicherung ein Schreck. Die Internet Plattformen bieten Anlegern eine leichtere Form der Geldanlage an.

https://images.kurier.at/Nachwuchs-Challenge_420x54px_RZ.jpg/141.225.842 KURIER Nachwuchs-Challange

Sie stellen eine Alternative zu Banken dar und mischen die Finanzwelt auf: Finanztechnologie-Firmen im Internet, kurz „FinTech“. Diese jungen Unternehmen aus dem Netz erleichtern Geldüberweisungen, helfen bei Anlageentscheidungen oder machen auch Versicherungen transparenter. Die meisten stammen aus den USA, manche sind Milliarden Dollar wert. Das wohl bekannteste FinTech ist PayPal, die Bezahltochter von Ebay. Aber auch andere Finanz Start-Ups werden zunehmend wichtiger. Unter anderem das deutsche FinTech „Vaamo“

Die FinTech-Szene boomt. Neben den klassische Dienstleistungen rund um die Kreditvergabe oder den Zahlungsverkehr, bieten manche FinTechs auch kreativere Möglichkeiten an. Sie sammeln unter anderem finanzmarktrelevante Twitter-Nachrichten oder Daten von Fitnessbändern, die beispielsweise für Krankenversicherer interessant sein können. „Die digitale Revolution bei Finanzdienstleistungen ist weit fortgeschritten“, stellt Accenture-Experte Julian Skankan fest.

Das Start-Up „Vaamo“:

Oliver Vins ist Gründer und Vorstand des Finanz-Startups „Vamoo“. Zusammen mit zwei ehemaligen Studienkollegen - auch sie Finanzfachleute - brachte er im vergangenen Jahr die Internet Plattform online. Es sei zwar schwer, gegen die Banken mit ihren riesigen Marketingbudgets anzukommen, räumt er ein. Aber: „Gerade die jüngere Generation unter 40 kann sich heute kaum noch vorstellen, eine Bankfiliale zu betreten und sucht nach guten Alternativen.“

„Ich habe in meiner langen Zeit als Strategieberater im Bankenumfeld tagtäglich hautnah erlebt, wie groß das Potenzial für bessere und faire Finanzprodukte ist“, sagt Vins.

Die Website bietet den Anlegern die Möglichkeit mit „drei Klicks zur Geldanlage“ zu kommen. Anstatt sich mit den Fondsprospekten und Kursverläufen von Aktien zu beschäftigen, muss man lediglich sein Sparziel, einen Zeitraum und seine Risikofreude bekanntgeben – schon schlägt die Software entsprechende Anlageprodukte vor. Um die Abwicklung kümmert sich danach eine Partnerbank.

Weitere FinTechs:

Lendico: Die Plattform vermittelt online Kredite von privat zu privat. Die Konditionen sind meist günstiger als bei der Bank.

Moneymeets: Wer seine Finanzgeschäfte übers Internet abwickelt, kann über diese Plattform Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben. Darüber hinaus teilt der Finanzmarktplatz die Bestandsprovisionen der Fondsanbieter mit seinen Kunden.

Schutzklick: Das Unternehmen bietet Kurzzeit-Versicherungen an, die in konkreten Situationen, wie zum Beispiel bei Unfällen im Fußballstadion Schutz bieten sollen. Auch Elektrogeräte und andere Produkte können spontan per Mausklick versichert werden.

Wikifolio: Hier kann jedermann seine private Anlagestrategie veröffentlichen und zur Nachahmung empfehlen. Anleger „folgen“ dabei Händlern und „kopieren“ deren Strategien. Das Ganze nennt man „Social Trading“ und ist eine Art Facebook für die Geldanlage.

Zencap: Auf dieser Onlineseite können kleine und mittelständische Unternehmen von privaten Investoren Kredite einsammeln. Die Hausbank als Kreditvermittler entfällt.

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