ski-wm-news 09.02.2017

Nebel verhinderte komplettes Abfahrtstraining der Herren

Die Geduld und Belastbarkeit vieler Rennläufer ist am Donnerstag in St. Moritz hart auf die Probe gestellt worden. Das Abfahrtstraining der alpinen Ski-Herren zog sich bis nach 16.00 Uhr, gerade einmal 30 der 82 Rennläufer waren im Ziel, als wegen Nebels endgültig abgesagt wurde. Kurioserweise zum zweiten Mal an diesem Tag.

Um 9.45 Uhr begann für die Rennläufer die Inspektion, das Training wurde wegen Nebels dann aber erst mit 45 Minuten Verspätung um 13.15 Uhr gestartet. Nach 24 Läufern wurde wegen erneut in die Strecke gezogenen Nebels lange unterbrochen, ehe definitiv abgesagt wurde.

Viele der Athleten, so auch Kombinierer Marcel Hirscher, fuhren vom Berg ab und ins Tal. Doch kurze Zeit später wurde entschieden, das Training wieder aufzunehmen - und für die Läufer ging es wieder hoch zum Start auf der Corviglia.

Doch auch der zweite Versuch musste um 16.00 Uhr endgültig abgebrochen werden. Dabei blieb es dann auch. Es gingen insgesamt nur 30 - 24 vor und 6 nach der eineinhalbstündigen Unterbrechung - Athleten über die Piste. Schnellster war der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr. In der abendlichen Mannschaftsführersitzung (18.00 Uhr) wurde das weitere Vorgehen besprochen. Die Spezialabfahrt steht am Samstag auf dem Programm.

"So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Jury hatte es heute schwer. Dass das Wetter so schnell wechselt, war unglücklich", sagte ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Kurz nach der ersten Absage war der Nebel verschwunden, obwohl dies nicht so vorhergesagt war. Die Wiederaufnahme des Trainings verteidigte Puelacher. "Wenn man die Möglichkeit hat zu trainieren, muss man trainieren."

( Agenturen , ral ) Erstellt am 09.02.2017