Der Regierungspalast in San Marino.

© KURIER/Ingrid Bahrer-Fellner

San Marino
05/20/2016

Waren Sie schon in der ältesten Republik der Welt?

Im Zwergstaat San Marino muss man viel bergauf gehen. Vorbei an Shops und Regierungspalast bis zur Burg Rocca Guaita.

von Ingrid Bahrer-Fellner

Von der Renaissance-Stadt Urbino (Reisebericht gibt es hier) ist es nicht mehr weit in den Zwergstaat San Marino, den jährlich eine Million Touristen besuchen. Die historischen Zentren, das Dorf Borgo Maggiore und das Stadtzentrum auf dem Monte Titano, die zusammen die Republik San Marino bilden, stehen seit 2008 unter UNESCO-Weltkulturerbe-Schutz.

Das autofreie historische Zentrum erreichen Besucher bequem per Aufzug oder per Seilbahn. Neben der Seilbahnstation kann man sich einen Stempel in den Reisepass geben lassen, Grenzkontrollen gibt es keine.

Die Hauptstadt des ältesten, 32.000 Einwohner zählenden Staates der Welt, der seit 3. September 301 unabhängig ist, thront auf dem Plateau des 739 Meter hohen Monte Titano. Hierher rettete sich Gründer Marinus, ein Steinhauer von der Insel Rab, vor der letzten Christenverfolgung.

Unzählige Shops, die Lederwaren, Parfums und Zigaretten anbieten, säumen in der Altstadt verführerisch die engen, steilen Gassen. Günstig kauft man hier allerdings nicht – San Marino habe den Ruf als Steueroase längst verloren, sagt unser Guide Leonardo. "Vor 2009 hatten wir 16 Banken, jetzt sind es noch sechs. Wir sind UNO-Mitglied, haben den Euro, gehören aber nicht zur EU." Die einzige Universität (für Design) ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht.
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