In Umbrien hat Genuss Tradition

Wer durch Umbrien wandert, blickt in eine andere Welt - eine Welt der Langsamkeit.
Foto: Dietmar Kuss

Urlaub im umbrisch-toskanischen Gebiet ist wahrlich ein Grenzgang: Man wandert, genießt und staunt.

Das antike Volk der Etrusker umgibt etwas Geheimnisvolles - es lebte bis zur Unterwerfung durch die Römer in Stadtstaaten in Mittelitalien (Latium, Toscana, Umbrien). Ihr hoher zivilisatorischer Standard kam scheinbar aus dem Nichts. Dem "Rätsel der Etrusker" widmete sich die Wissenschaft seit der Renaissance. Aus den Überlieferungen geht aber hervor, dass sie ein genussvolles und sinnliches Leben führten. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Die Umbrier zelebrieren den Genuss und die Langsamkeit. Und was damit einhergeht: ein langes Leben.

Wer sich also nach Entschleunigung sehnt, sollte "schnell" einen Wander-Urlaub in Umbrien und der Toscana planen. Malerische Weindörfer, historische Kleinstädte und Zypressenhaine sind das beste Mittel gegen drohendes "Burn-Out". Weine aus dem berühmten Chianti-Gebiet und Pecorino-Schafskäse sorgen für kulinarische Höhepunkte. Umbrien hat zwar keinen Zugang zum Meer, dafür viele grüne Hügel mit schönen Aussichten. Beste Voraussetzung für ein gediegenes Picknick.

Wandern und Erfahren

Wer durch Umbrien wandert, blickt in eine andere Welt - eine Welt der Langsamkeit. Foto: Dietmar Kuss Wer durch Umbrien wandert, blickt in eine andere Welt - eine Welt der Langsamkeit.

Hinter den Gemäuern alter Klöster verbergen sich Geheimnisse aus alten Zeiten. Das Gebiet ist wahrlich geschichtsträchtig. Und Geschichten gibt es wirklich zu jedem Haus. Unter Beisein eines Umbrien-Kenners wird eine Wanderung erst richtig zum Vergnügen: So erfährt man etwa, was ein "Haus der guten Mitgift" ist, warum es in Umbrien so viele Schweine gibt und dass man in der Toskana auch Skifahren kann.

Tipp: "Hauser-Exkursionen" bietet geführte Wanderungen durch die umbrischen und toskanischen Weindörfer an.

(Kurier.at) Erstellt am
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