Spiegelung des Kolosseums in Rom.

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Reise
03/12/2019

Sieben Alternativen für das Kolosseum in Rom

Der Besuch des Kolosseums in Rom soll um 33 Prozent teurer werden, wir zeigen sieben weitere beeindruckende Arenen.

Dass der Eintritt des Kolosseums in Rom ab 1. November empfindlich teurer werden soll, ärgert nicht nur Konsumentenschützer. Wer nicht bereit ist, statt bisher 12 nun 16 Euro Eintritt zu zahlen hat Alternativen. Der KURIER hat sieben weitere beeindruckende Arenen recherchiert, die man besuchen kann.

Das Kolleseum in Rom besetzt Platz eins im Ranking der meistbesuchten Monumenten Italiens. 7,6 Millionen Besucher besichtigten das Monument im vergangenen Jahr.  

Blickt man durch die Tunnel, durch die wilde Tiere zu den tödlichen Spielen getrieben wurden, kann man sich gut vorstellen, wie die Menge damals tobte. Es ist aber nicht die einzige Arena, die einen Besuch wert ist....

Pula, Kroatien: Die Arena, die in der Antike für Gladiatorenkämpfe diente, beeindruckt. Das Bauwerk kann locker mit dem Kolosseum in Rom mithalten.

Auch heute nützen Musiker wie Sting, Elton John, Norah Jones und Alanis Morissette noch die fabelhafte Akustik.

Zu den wichtigsten Hinterlassenschaften der Römer in Afrika zählen die Ruinen von Leptis Magna in Lybien.

Das Amphitheater liegt unterhalb des Bodenniveaus, da es samt Tunnel und Zellen in die Mulde eines Steinbruchs gebaut wurde. Die Außenmauern sind bereits verschwunden. Geblieben sind jedoch die eindrucksvollen Sitzreihen.

Auch im tunesischen El Djem dominiert eine römische Arena das Stadtbild - das größte außerhalb Italiens.

Das dreigeschossige Bauwerk gleicht eher einer Festung, denn einer Unterhaltungsstätte. Man kann jedoch noch immer gut nachvollziehen wo Tiere und Gladiatoren kämpften.

Im spanischen Mérida, der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania, stehen die gut erhaltenen Ruinen des Anfiteatro de Mérida, auch wenn die Mauern der Arena im Lauf der Zeit für andere Bauwerke abgetragen wurden.

Im Juli und August findet jährlich das Mérida Festival statt. Im Mittelpunkt stehen dabei Texte griechisch-lateinischer Herkunft. Das Festival ist jedoch auch offen für allgemeine szenische Darbietungen und umfasst Musikaufführungen sowie einen Filmzyklus.

Am besten genießt man die Architektur der Arena di Verona bei einer Opernaufführung, wenn das Amphitheater seinem Ursprung dient - der Unterhaltung.

Auch wenn das Theater wirkt, als wäre es heute noch vollständig, ist das nicht der Fall. Ursprünglich war es von einer dreistöckigen Kalksteinmauer umgeben.

Die Arène de Nîmes ist nicht nur das am besten erhaltene römische Amphitheater der Welt, sie zählt auch zu den besten Konzertstätten Frankreichs und dient als Arena für Stierkämpfe.

Das 2000 Jahre alte Gebäude wurde von vielen später gebauten Sportstadien zum Vorbild genommen.

Das Theater in Trier wurde an einem Hügel gebaut, dessen Flanke für die Ränge einer Seite genutzt wurde. Für die andere Seite wurden  Erdwälle aufgeschüttet.

Die Akustik ist immer noch beeindruckend und wird auch heute noch für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.